Sommerzeit ist nicht nur Ferienzeit

Die Sommermonate sind bei der Freiwilligen Feuerwehr in Neundorf nicht nur Urlaubs- oder Ferienzeit. Insbesondere die praktische Ausbildung steht derzeit im Vordergrund. So war am 02.07. die Bekämpfung eines Flächenbrandes oberhalb des Spielplatzes die zu lösende Einsatzaufgabe. Die geringe Wasserführung im Dorfbach zeigte zum wiederholten Male, die Löschwasserversorgung in Neundorf ist unzureichend. Statt der geplanten 800 Liter pro Minute standen nur 400 Liter zur Verfügung. Ein entwickelter Brand ist damit nicht zu bekämpfen. Um in einem Schadensfall einen geordneten und schnellen Löscheinsatz durchführen zu können, müssen wir als Feuerwehr immer wieder auf diese Mängel hinweisen.

Am 16.07. gab es eine völlig andere Übungsaufgabe zu lösen. Im Getränkekeller der Gaststätte „Kalter Muff“ war eine Kohlendioxid-Flasche undicht geworden. Ein Mitarbeiter konnte den Gefahrenbereich nicht mehr rechtzeitig verlassen. Die Gaswarnanlage löste einen Alarm aus und die Feuerwehr kam zum Einsatz.

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Der Einsatzleiter erteilte den Einsatzauftrag. „Menschenrettung im Getränkekeller, Angriffstrupp unter Preßluftatmer über das Treppenhaus vor; Wassertrupp unter Preßluftatmer als Rettungstrupp und zur Unterstützung der Menschenrettung vor.

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Unter Verwendung eines Leiterteiles konnte die Person über die Ladeluke schnell gerettet werden.

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Die Rettung von Personen aus tiefliegenden Räumen, Gruben oder Behältern ist meist dann erforderlich wenn Personen die Gefahren von Gasen, die schwerer als Luft sind, wie eben Kohlendioxid, nicht beachten.

Dies ist zwar keine alltägliche Angelegenheit, kann aber, wenn die Feuerwehr nicht rechtzeitig eingreift, schnell tragisch enden. Um auch für diese Aufgabe gerüstet zu sein wurde eben diese Übung durchgeführt.

Ein dienstreiches Wochenende

Am Wochenende 21.- 22.06.2014 waren unsere Kameraden viel in Bewegung ohne, dass ein Einsatz sie gerufen hätte. Samstag fand der Tag der Alters- und Ehrenabteilung im Rahmen des 150-jährigen Bestehens der FFW Schlettau statt. Unser Kamerad H. Siegel wurde dort für seinen 50 Jahre währenden Dienst in der Feuerwehr geehrt. Haupt- und ehrenamtlich stand er in fünf Jahrzehnten im Dienst der Feuerwehr und dafür wurde ihm Dank ausgesprochen.

Ehrung 50 Jahre FW

Anschließend nahmen einige Kameraden am Festumzug im Rahmen der Schlettauer Feierlichkeiten teil. Das aussergewöhnliche Konzept unseres Mehrzweckfahrzeuges zog einiges Interesse von Kameraden aus anderen Wehren auf sich. Bilder dazu stehen auf unserer Facebookseite.

Danach ging es zur nächsten Feierlichtkeit. Ein Ehrenmitglied unserer Wehr beging seinen 65. Geburtstag und die Kameraden überbrachten ihre Glückwünsche verbunden mit dem Dank für seine jahrelange, unkomplizierte und treue Unterstützung.

65. Geburtstag

Am Sonntag fand der alljährliche Miriquidilauf in unserer Gemeinde statt. Auch hier waren wir wieder eingebunden. Unsere Kameraden nahmen an zwei Stellen der 12,5km langen Strecke kurzzeitige Straßensperrungen vor um den Läufern ein sicheres Überqueren zu ermöglichen. Ein Kamerad überwachte als Kradmelder dabei den Streckenverlauf.

Miriquidilauf 2014

Anschließend richteten die Kameraden noch einen Kleidercontainer auf. Wer den Container umgeworfen hatte konnte nicht festgestellt werden. Entweder brauchte jemand dringend etwas zum Anziehen oder böse Buben hatte einfach nur zu viel Kraft.

Kleidercontainer

Heiße Kiste

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Am Samstag, den 14.06.2014, waren einige unserer Kameraden bei der Berufsfeuerwehr in Chemnitz, um eine realitätsnahe Ausbildung für den sogenannten Innenangriff zu absolvieren. Gemeinsam mit Kameraden aus den anderen Ortsteilen der Gemeinde Thermalbad Wiesenbad wurde in diesem, mit Gas befeuerten Brandcontainer, die Personensuche und die effektive Brandbekämpfung geübt. Anfangs wurde in einem theoretischen Teil nochmals auf alle Eventualitäten eingegangen bevor es zur Praxis ging. Da in diesem Container Temperaturen bis zu 400 Grad erzeugt werden können  war dies wahrlich für alle eine heiße Kiste.

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Lichtmomente

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Seit einiger Zeit sind unsere Kameraden mit neuen Helmen ausgestattet. Heute konnten wir passende Helmlampen in Empfang nehmen. Die Lampen sichern dem Kameraden ausreichende Beleuchtung seines persönlichen Arbeitsbereiches. Sie stellen damit ein großes Plus an Sicherheit bei der Arbeit im dunkeln dar. Auch schlecht auszuleuchtende Umgebungen, wie Keller oder leerstehende Gebäude verlieren ihr Gefahrenpotenzial. Wir möchten den Entscheidungsträgern des Dorffestes 2011 für diesen Lichtblick danken, denn aus dem Ertrag dieser Veranstaltung wurde der Kauf dieser Lampen unterstützt. Herzlichen Dank!

Wandertag zur Freiwilligen Feuerwehr Neundorf- Klasse 2b der Grundschule Wiesa lernt die Arbeit der Feuerwehr kennen

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Der Wandertag am 09. Mai führte die Klasse 2b der Grundschule Wiesa zur FFw Neundorf. Kurz nach 09.00 Uhr erreichten die Kinder das Neundorfer Gerätehaus. Wehrleiter Michael Siegel begrüßte die Schüler samt Klassenlehrerin Frau Sellinger, Frau Förster und lud die Kinder erstmal zum Frühstück mit Wiener Würstchen und Limo ein.

Anschließend wurde die Arbeit der Feuerwehr vorgestellt, Löschfahrzeuge und Geräte erläutert, die Schutzausrüstung der Feuerwehr gezeigt. Was ist zu tun wenn es brennt oder ein Unfall geschehen ist ?
Wie muss ein Notruf erfolgen und wie funktioniert ein Heimrauchmelder ?
Diese und viele andere Fragen zur Arbeit der Feuerwehr wurden von den Neundorfer Feuerwehrleuten beantwortet.
Dann konnten die Kinder die Handhabung von Schläuchen üben und mit der Kübelspritze einen „Brand löschen.“
Bei einem kleinen Wissenstest stellten Schüler ihr Wissen zum Brandschutz und zur Arbeit der Feuerwehr unter Beweis.
Wie gefährlich es im Haushalt zugehen kann, zeigten die Neundorfer Feuerwehrleute wenn Fettbrände mit Wasser gelöscht werden.
Die zwei Stunden bei der Feuerwehr sind wie Flug vergangen, nach einem Gruppenfoto mit Feuerwehrauto und einem Dankeschön an die Neundorfer Feuerwehr ging es mit dem Löschfahrzeug zurück zur Schule in Wiesa.

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Neundorfer Feuerwehrnachwuchs in der Grundausbildung

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Seit einigen Wochen befindet sich unser Neuzugang (3.v.l.) in der
Neundorfer Feuerwehr zur Grundausbildung in einem Lehrgang in Grumbach.
Neben dem Dienst in Neundorf besucht er jeden Samstag einen vom feuerwehrtechnischen Zentrum des Erzgebirgskreises organisierten Lehrgang
zur Truppmannausbildung sowie einen Sprechfunklehrgang in Grumbach. Zusammen mit Feuerwehranwärtern aus anderen Feuerwehren werden in mehr als 80 Stunden Grundlagen des Feuerwehrwesens in Theorie und Praxis vermittelt, eine solide Ausbildung in Erster Hilfe und in der Bedienung der Funktechnik der Feuerwehr durchgeführt.
Nach erfolgreichem Abschluss dieses Grundlehrganges stehen in den nächsten 2 Jahren weitere Ausbildungen an unserer Feuerwehrtechnik in Neundorf und
die Vermittlung von feuerwehrtechnischen Kenntnissen in den Objekten
innerhalb unseres Einsatzbereiches, dem Gemeindegebiet, auf der Tagesordnung. Mit dem vollendeten 18. Lebensjahr ist dann noch eine Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger möglich, eine der wichtigsten Ausbildungen um im Brandfall in verrauchten Gebäuden Personen zu retten oder Brände zu löschen.

Wir wünschen unserem Kameraden viel Erfolg bei seiner Ausbildung.

Kameraden bringen Licht ins Dunkel

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Die Feuerwehr ist nicht nur Helfer in der Not sondern auch bei Aufgaben die der Alltag stellt Unterstützer.So trafen sich am 15.02.14 einige Kameraden um am hiesigen Freibad einige Fichten zu fällen. Dadurch wird das Freibad nun weniger beschattet und kann sich im kommenden Sommer besser aufheizen- dieser schein ja nicht mehr weit bei den derzeitigen, frühlingshaften Temperaturen.

Bäume fällen Freibad

Jahreshauptversammlung

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Wieder ist ein Jahr vergangen und unsere Kameraden trafen sich am 11.01.2014 zur Jahreshauptversammlung. Der scheidende Gemeindewehrleiter und unsere neue Bürgermeisterin waren ebenso anwesend wie unsere Kameraden aus allen Abteilungen. Nach dem Rechenschaftsbericht des Wehrleiters, des Jugendwartes und des Kassenwartes, fanden auch Gemeindewehrleiter und Bürgermeisterin einige Worte. Problematiken wie die Löschwasserversorgung in unserem Ortsteil oder der sanierungsbedürftige Zustand unseres Gerätehauses wurden besprochen. Doch es gab auch Anlass zur Freude. Einige Kameraden haben sich in der letzten Zeit weiter qualifiziert und konnten befördert werden. Zwei Mitglieder erwarben den Feuerwehrführerschein und wurden mit einer Urkunde geehrt. Ein neues Mitglied konnte in die Jugendfeuerwehr aufgenommen werden. Nach 33Jahren aktiven Dienst wurde ein Kamerad zum Ehrenmitglied ernannt. Nach einer anschließenden Diskussion beendete das fast schon obligatorische Gruppenfoto den offiziellen Teil der Veranstaltung.

Lebensaufgabe Feuerwehr

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Überrascht sahen viele Neundorfer Bürger am 01.01.2014 einige Feuerwehrfahrzeuge aus Wiesa, Crottendorf und Buchholz durch unser Dorf fahren. Selbst unsere Kameraden schauten ungläubig auf ihre Taschenmeldeempfänger, ob sie nicht eine Alarmierung verpasst hatten. Unser langjähriger Wehrleiter Helmut S. (links im Bild) wurde durch diese Überraschungsaktion, von der auch die Neundorfer Kameraden nichts wussten, von seiner Tätigkeit als ehrenamtlicher Kreisbrandmeister und hauptamtlicher Mitarbeiter des Sachgebietes Brand- und Katastrophenschutz im Erzgebirgskreis verabschiedet. Die Anwesenheit der Kameraden und das kleine Präsent rührten den gestandenen Feuerwehrmann zu Tränen. Als “studierter” Feuerwehrmann kann er wahrlich auf ein Leben im Dienste der Feuerwehr zurückblicken.

Nun bleibt uns noch Gottes Segen und viel Gesundheit für den bevorstehenden Unruhestand zu wünschen. Denn ganz ruhig wird es um ihn nicht. Als Einsatz- und Führungskraft bleibt er unserer Wehr noch etwas erhalten – eben doch ein Leben im Dienst der Feuerwehr.

Führungsrolle

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In den letzten Wochen hat unser stellvertretender Wehrleiter (im Bild rechts) den Lehrgang zum Gruppenführer besucht. In der Landesfeuerwehrschule Nardt, in der Nähe von Hoyerswerda, hat er sich zur Führungskraft ausbilden lassen. Nun darf er eine Löschgruppe führen und Einsätze leiten.

Wir wünschen dem frischgebackenem Gruppenführer immer die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit.