Schnuppertag bei der Feuerwehr

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Am 15.09.16 waren etliche Kinder und Jugendliche aus unserem Ort zum Gerätehaus eingeladen, um die Arbeit der Feuerwehr kennen zu lernen. Ziel war es, sie für die Mitarbeit in der Jugendfeuerwehr zu gewinnen. Diese sinnvolle Freizeitgestaltung, die Spaß macht und den Gemeinschaftssinn fördert, wurde den Anwesenden durch verschiedene Dinge schmackhaft gemacht. So konnte echte Einsatzkleidung getragen werden, aber auch einmal wie ein richtiger Feuerwehrmann mit dem Strahlrohr gelöscht werden. Zum Abschluss gab es eine kleine Abkühlung für alle, denn es war ein wirklich heißer Tag.

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Spannungsschnitte

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Einsätze nach Wetterereignissen fordern auch unsere Wehr immer wieder. Umgestürzte Bäume auf Straßen, Fahrzeuegen oder gar Gebäuden können hier einen zeitkritischen und sichern Einsatz unserer Kettensägenführer fordern. Deshalb setzten sich unsere Kameraden am 17.08.16 mit solche Szenarien auseinander. Da  Bäume besonders nach Sturmereignissen übereinander liegen können und damit unter Spannung stehen ist hier besondere Umsicht gefragt. Um auf solche Lagen vorbereitet zu sein, schnitten unsere Kameraden unter Spannung gesetzte Stämme, um dass richtige Verhalten zu erlernen und Einsatzfall sicher und schnell arbeiten zu können.

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Wir trauern um einen Kameraden.

Am Wochenende 17.-19.06.16 feierte die freiwillige Feuerwehr im benachbarten Schönfeld ihr 120-jähriges Bestehen. Natürlich waren unsere Kameraden bei diesem Jubiläum anwesend, kennt man sich doch durch unzählige gemeinsame Ausbildungen und Einsätze in unserer Gemeindefeuerwehr. Umso tragischer traf uns die Nachricht, dass bei einer Vorführung mit einer pferdebespannten Handdruckspritze die Pferde durchgingen und es in Folge dessen zu einem Unfall kam. Mehrere Kameraden wurden verletzt. Ein Kamerad verstarb daraufhin. Dieser Kamerad war uns allen durch sein langjähriges Engagement in der Feuerwehr bekannt. Wir trauern nun mit seinen Schönfelder Kameraden und seiner Familie. Wir wünschen seinen Angehörigen viel Kraft mit diesem Verlust zurecht zukommen und werden ihn in ehrendem Gedenken halten.

Die Kameraden der FFW Neundorf.

Fit an den Geräten.

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Stand beim letzten Dienst die Brandbekämpfung unter winterlichen Bedingungen im Vordergrund, so übten die Kameraden beim Dienst am 16.03.16 den Umgang mit wasserfördernden Aggregaten und der Wärmebildkamera. Da es gerade tagsüber dazu kommen kann, dass Kameraden als Maschinisten fungieren müssen deren Hauptarbeitsfeld sonst nicht an den Pumpen liegt, wurde der Umgang mit unserer Hochdrucklöscheinrichtung und der Betrieb, der heckseitig eingeschobenen TS 8/8 geübt.

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Eine andere Gruppe beschäftigte sich derweil mit der Handhabung einer Wärmebildkamera, diese wurde unserer Gemeinde durch das Landratsamt zur Verfügung gestellt. Wärmebildkameras können helfen vermisste Personen in verrauchten Räumen aufzuspüren oder Glutnester und Wärmeentwicklung in Brandobjekten zu lokalisieren. Letztlich kann man  auch vermisste Personen in der Natur damit aufsuchen.

Winteraktiv

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Auch in der kalten Jahreszeit treffen sich unsere Kameraden um praktisch fit zu bleiben und sich weiter zu bilden. An zwei Samstagen (13.2. und 20.2.16) wurden Bäume gefällt. Nicht nur das damit der Kommune durch den unentgeltlichen Einsatz kosten gespart wurden, unsere Kameraden konnten vorallem die Handhabung der Kettensäge und die dazugehörigen Arbeitsabläufe trainieren.

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Am 27.02.16 hieß es die Brandbekämpfung unter winterlichen Bedingungen zu üben. Dunkelheit und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt stellen ihre eigenen Anforderungen an Mensch und Material. Wir wurden von unseren örtlichen Angehörigen der Jugendfeuerwehr dabei tatkräftig unterstützt. Im Anschuss fand das alljährliche Wintergrillen mit unseren Familien statt, schließlich verzichten Angehörige von Feuerwehrleuten oft auf ihr Lieben wenn diese spontan im Einsatz stehen. Deshalb ist es uns ein Anliegen ihnen immer wieder mal DANKE zu sagen.

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Lehrgangsabschluss

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Unser stellvertretender Wehrleiter (Leiter ganz oben) konnte mit Erfolg seinen Zugführerlehrgang beenden. Der zweiwöchige Kurs an der Landesfeuerwehrschule beinhaltet neben Führungslehre auch erweitertes, einsatztaktisches Wissen wie zum Beispiel Einsatzstellengliederung und Wasserversorgung. Wir gratulieren unserem Kameraden und wünschen ihm Gottes Segen und ein glückliches Händchen bei all seinen Entscheidungen.

Leuchtende Kinderaugen

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Für leuchtende Kinderaugen sorgten unsere Kameraden, als sie beim Schuljahresabschlussfest einer ersten Klasse die Gefahren des Feuers und die Arbeit der Feuerwehr vorstellten. Nach einer kleinen Schauübung wurden den Schülern einige Gefahren erläutert und das Verhalten im Brandfall näher gebracht. Die Schüler konnten aber auch selbst aktiv werden. Sie löschten, mit Unterstützung einiger Jugendfeuerwehrkameraden einen fiktiven Brand und ganz Mutige durften auch den Feuerlöscher auf echte Flammen richten. Bleibt zu hoffen, dass durch solche Aktionen Nachwuchs für unsere Arbeit zu finden.

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Löschwasserunterstützung

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Um der unzureichenden Löschwasserversorgung unseres Ortes kurzfristig Rechnung zu tragen wurde nun die Alarm- und Ausrückeordnung angepasst. Das Tanklöschfahrzeug (TLF) der FFW Ehrenfriedersdorf wird ab sofort mit in Neundorf zum Einsatz kommen. Die mitgeführten 4500 Liter Löschwasser werden eine gute Unterstützung im Erstangriff sein und bis zur aufgebauten Löschwasserversorgung, die bis zu 1000 Metern entfernt sein kann, einen zeitlichen Puffer schaffen. Nichts desto trotz ist die Politik und unsere Bürger gefragt ein Grundstück im unteren Bereich des Dorfes für einen Löschwasserbehälter zu finden und diesen zu errichten.

Bei einer Befahrung durch das TLF wurde deutlich, wie eng es in manchen Gassen zugeht.

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Die Kameraden der Ehrenfriedersdorfer Wehr konnten am 18.04.15 eine neue Drehleiter in Dienst stellen. Zwei unserer Kameraden und der Gemeindewehrleiter vertraten unsere Wehr bei der Übergabe und überbrachten einige Glückwünsche. Anschließend ging es mit dem neuen Gerät hoch hinaus.

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Kleine Lebensretter werden oft unterschätzt.

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Rauchmelder sind in privaten Räumen unserer Gegend immer noch Mangelware. Da es keine gesetzliche Grundlage in Sachsen gibt, meinen viele Menschen darauf verzichten zu können. Die nackten Zahlen sprechen aber eine andere Sprache. In Deutschland brennt es jährlich ca. 200.000-mal. In diesem Zeitraum sind landesweit ca. 400 Todesopfer zu beklagen. 70 Prozent der Brände entstehen nachts und werden in den meisten Fällen durch technische Defekte ausgelöst.

Um die Einwohner unserer Gemeinde zu sensibilisieren, wird im Ortsteil Neundorf in der nächsten Zeit ein Faltblatt mit einigen Informationen mit der Wochenzeitung in ihrem Briefkasten liegen.

Ein Mitglied der örtlichen Jugendfeuerwehr und Zeitungszusteller, hat sich sofort für dieses Projekt bereiterklärt. Wir danken dem jungen Brandschutzhelfer und hoffen, die Bürger so auf dieses Thema aufmerksam machen zu können.

www.rauchmelder-lebensretter.de