Ereignisse

Ausbildung Waldbrand

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Durch den Klimawandel ist mit größeren Niederschlagsmengen in kurzer Zeit genauso zu rechnen wie mit länger anhaltenden Hitzeperioden, die die Waldbrandgefahr auch in unserer Mittelgebirgsregion ansteigen lassen. Deshalb haben sich unsere Kameraden in der Ausbildung am 13.08.2014 diesem Thema gewidmet. An einem kleineren Bach  wurde mittels Flachsauger an unserer TS8/8 eine Wasserentnahmestelle eingerichtet und mit drei C-Rohren ein fingierter Angriff vorgenommen. Am Ende stellte sich heraus, dass bei solchen Ereignissen das unwegsame Gelände, die Wasserversorgung und lange Schlauchwegestrecken wohl die größten Herausforderungen beinhalten.Nebenbei bot es sich auch an unseren neuen Kameraden, nach bestandener Prüfung, anständig zu “taufen” und ihn damit vollends in den Kreis der Kameraden aufzunehmen.

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Schuppenbrand

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Am 05.06.2014 wurden unsere Kameraden um 14:09 Uhr zu einem Schuppenbrand in Neundorf alamiert.Während die anderen Wehren der Gemeinde Thermalbad Wiesenbad für den Einsatz ausrüsteten, stellte sich die Personaldecke unserer Wehr anfangs recht dünn dar. Um 14:14 Uhr verließen wir das Gerätehaus mit neun Kameraden in Richtung Einsatzstelle.Etwa eine Minute später traf das TSF/W-Z am Einsatzort ein und begann mit der Brandbekämpfung mittels Schnellangriffvorrichtung. Unterdessen baute das MZF eine Wasserversorgung vom Unterflurhydranten aus ca. 100m Entfernung auf. Ein Dreiertrupp bestehend aus Neundorfer und Wiesaer Kameraden öffnete unter Atemschutz die Dachhaut des Anbaus und löschte brennendes Material ab. Im Anschluss wurde die Dachkammer ausgeräumt und auf Glutnester überprüft. Nach Beräumung der Einsatzstelle wurde der Rückmarsch angetreten. Um 16:05 Uhr war die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt und alle freuten sich auf den verdienten Kaffee.

Brand im Entsorgungsbetrieb

Um 14:46 Uhr wurde die FFw Neundorf gemeinsam mit den anderen Ortsfeuerwehren der Gemeinde Th. Wiesenbad über Meldeempfänger und Sirene zu einem Brandeinsatz in die Fa. Grübler nach Wiesa gerufen. Der stellvertretende Kreisbrandmeister wurde an diesem 29. Mai 2014 ebenfalls alarmiert. Wir rückten um 14:50 Uhr mit Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF/W) und dem Mehrzweckfahrzeug  (MZF-TS STA) sowie einem Privat-PKW aus. Mit 15 Kameraden trafen wir bei dem Entsorgungsbetrieb im Nachbarort um 14:58 Uhr ein. Die kurz vor uns angekommenen Kräfte der FFw Wiesa und FFW Schönfeld waren mit einem Trupp unter Atemschutz (PA) und einem C- Rohr zur Brandbekämpfung ins betroffene Gebäude vorgegangen. Der Einfüllschacht einer Ballenpresse in der Sortierhalle war in Brand geraten. Wir bekamen den Auftrag von der gegenüberliegenden Hallenseite (Nordseite) ebenfalls einen Angriff zum brennenden Einfüllschacht aufzubauen. Daraufhin, wurde dass TSF/W auf dieser Hallenseite in Stellung gebracht und ein Trupp unter PA nahm mit einem C-Rohr die Brandbekämpfung auf, ein weiterer Trupp wurde als Rettungstrupp bereitgestellt. Die Mannschaft des MZF-TS baute unterdessen die Wasserversorgung vom Löschteich zu unserem TSF/W auf. Ein Atemschutztrupp der FFw Wiesenbad stand für weitere Aufgaben bei uns in Bereitschaft. Im Verlauf der Brandbekämpfung setzte der Neundorfer Angriffstrupp zur Erhöhung der Löschwirkung eine Mittelschaumpistole ein. Die Kameraden aus Wiesa öffneten die betroffene Presse, entfernten sämtliches brennbares Material und löschten Glutnester ab. Zum Abschluß erfogte noch eine Kontrolle mittels Wärmebildkamera, welche die Kameraden aus Neudorf zum Einsatzort brachten. Gegen 16:45 Uhr konnten wir den Einsatzort verlassen und gegen 17:30 Uhr war die volle Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.

Ausbildung in der Gemeindefeuerwehr

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Am Samstag, dem 24.05.14, hat der größte Teil der Kameraden der Gemeindefeuerwehr Thermalbad Wiesenbad eine gemeinsame Ausbildung absolviert. In mehreren Stationen, konnte das Wissen über den richtigen Einsatz des Überdrucklüfters und tragbarer Leitern erneuert und aufgefrischt werden. Auch der praktische Einsatz von Schaummitteln und letztendlich ein Innenangriff bei dem eine vermisste Person gerettet werden musste, die sich als unsere Bürgermeisterin entpuppte, rundeten die interessante und lehreiche Veranstaltung ab. Nach dem Stationsbetrieb kamen alle Kameraden zur kurzen Auswertung und einem kleinen Mittagsimbiss im Gerätehaus der Wiesaer Wehr zusammen. Ein Abschlussfoto beendete die recht gelungene Veranstaltung. Dank gebührt den Kameraden die diese Veranstaltung organisiert und durchgeführt haben ebenso wie den Damen (und einem Herren) die sich um das leibliche Wohl kümmerten.

Rauchentwicklung

Übung Topfmarkt

Am Mittwoch, den 23.04.14, durchzogen dunkle Rauchschwaden den Bereich an der alten Wiesaer Str. Aus einem leerstehenden Häuschen quoll schwarzer Rauch. Eine realitätsnahe Einsatzübung stand auf dem Programm. Während das TSF-W direkt vorm Haus Aufstellung nahm hielt unser MZF gegenüber am Dorfbach der als Löschwasserentnahmestelle diente. Eine Person rief am Fenster um Hilfe und eine zweite Person wurde vermisst. Der Angriffstrupp ging sofort unter Atemschutz und mit der Schnellangriffsleitung ausgerüstet zur Personensuche. Nachdem die Person am Fenster über eine Leiter aus dem ersten Obergeschoss gerettet war ging der Schlauchtrupp unter Atemschutz ins Gebäude. Dieser verbrachte die gerade vom Angriffstrupp aufgefundene Person ins Freie. Der Angriffstrupp durchsuchte weiter das Gebäude. Nach der Menschenrettung bekämpften beide Trupps das imaginäre Feuer. Zwischenzeitlich war von der Wasserentnahmestelle am Dorfbach durch die anderen Kameraden eine stabile Löschwasserversorgung aufgebaut worden.

Übung Topfmarkt

Atemlos

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Kohlenmonoxid ist ein heimtückisches Gift. Geruchlos, farblos und leichter als Luft breitet es sich lautlos aus. Da das Gas anfangs nur Kopfschmerzen und später schnell eine Benommenheit hervorruft können sich betroffene oft nicht selbst aus ihrer gefährlichen Lage befreien. Da Festbrennstofffeuerstellen in privaten Haushalten wieder auf dem Vormarsch sind ist auch vermehrt mit solchen Fällen zu rechnen. Kohlenmonoxid (CO) entsteht immer bei einer unvollständigen Verbrennung durch falsche Handhabung oder zu nasses Holz. Da das Gas nicht bemerkt wird kann es auch schnell zur Gefahr für potenzielle Ersthelfer werden. Das Übungsszenario am 09.04.14 beinhaltete eine Fehlfunktion eines Heizkessels bei der ein Heizungsbauer bewußtlos zusammengebrochen war. Der Einsatzleiter erkundete zuerst die Lage bis zur Grenze des Gefahrenbereiches und schickte dann den Angriffstrupp unter Atemschutz und mit Schutzrohr zur Personensuche sowie Aufklärung der Lage. Nach der Rettung könnten die Räume noch gezielt belüftet werden.

 

Eiszeit

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Am 29.01.14 hielten unsere Kameraden eine winterliche Ausbildung ab. Auf dem Dienstplan stand Eisrettung. Da der Rettungsdienst nicht über die nötigen technischen Voraussetzungen verfügt kommt bei Personen die in zugefrorene Gewässer eingebrochen sind die örtliche Feuerwehr zum Einsatz. Neben Leitern verfügt unsere Wehr über ein Schlauchboot welches in solchen Fällen immer eine sichere Arbeitsweise gewährleistet. Die Kameraden können entweder selbst paddeln, oder mittels Arbeitsleine von Land aus zum in Not geratenen  gezogen werden.

Erste- Hilfe- Training

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Am Mittwoch, den 13.11.13, frischten unsere Kameraden ihr Wissen im Bereich der Ersten Hilfe auf. Nach einem  Training im Gerätehaus, bei dem der Umgang mit einem AED erläutert wurde und die Möglichkeiten der Ruhigstellung von Extremitäten nach Unfällen erörtert, schloß sich eine kleine Übung an, bei der dass aufgefrischte Wissen verfestigt wurde.

Rennfieber

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Am 31.08.13 fand die 10. ADMV Rallye Grünhain statt. Seit einigen Jahren führt die Strecke einer Wertungsprüfung auch durch unser Gemeindegebiet und damit auch durch den Zuständigkeitsbereich der Neundorfer Wehr. Schon am Tag zuvor wurde dafür eine Staustelle im Dorfbach aktiviert. Zehn unserer Kameraden trafen sich gegen 10:30Uhr um die bereitgestellten Absperrcontainer mt Hilfe eines Radladers der Fa. Schiefer in Position zu bringen und mit Wasser zu füllen. Die Wertungsprüfung wurde durch einen Notarztwagen, die Feuerwehren unserer Gemeinde und die Kameraden aus Geyer abgesichert. Auf der acht Kilometer langen Strecke, waren sechs wasserführende Fahrzeuge verteilt. Während der Veranstaltung meldeten die Kameraden die Durchfahrtskontrollen über Funk weiter und hielten Kontakt zu den “Aussenposten”. Die Prüfungen verliefen ohne weitere Zwischenfälle ausser das eine Kurve besonderen Tribut forderte. Gleich mehreren Fahrzeugen ging an dieser Stelle sprichwörtlich die Straße aus. Nach der Veranstaltung wurde die Bergung der Fahrzeuge unterstützt und die Absperrcontainer zurückgebaut.

 

Unterwegs mit Lokalmatador R. Meischner auf der Wertungsprüfung in der Gemeinde Th. Wiesenbad.

Hagelschlag

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Starkniederschlag, Sturm und Hagel fegten am 04.08.2013 auch über Neundorf. Kurz nachdem der große Hagelschlag vorbei war ertönte die Sirene. 16.03 Uhr  hieß es auf dem Meldeempfänger „Wasserschaden in der Hauptstraße Neundorf“, gleichzeitig wurde bekannt, dass sich am Topfmarkt das abfließende Wasser staute. Mit je einem Fahrzeug ging es zu den beiden Schadensstellen. Im Gebäude an der Hauptstraße war Wasser und Hagelkörner in die Garagen eingedrungen. Mit Tauchpumpe und Schippe wurde der gröbste Schaden beseitigt. Auf dem Topfmarkt wurde der verschmutzte Gullydeckel  gereinigt und das Wasser konnte ablaufen. Anschließend wurde noch Geröll von der Fahrbahn geräumt. Anschließend fuhren beide Fahrzeuge zum Wiesenbader Weg, ein umgestürzter Baum konnte beseitigt werden. Im weiteren Verlauf, kurz vor der Einmündung auf die Talstraße, war ohne Gefährdung der eigenen Kräfte und ohne Spezialtechnik nichts mehr zu machen. Eine größere Anzahl von Bäumen lag übereinander auf der Fahrbahn  Die Ortsstraße nach Wiesenbad musste gesperrt werden. Gegen 18.00 Uhr war wir wieder im Gerätehaus. Zwölf Kameraden waren im Einsatz.

Hoch hinaus

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Am 25.07.13 trafen sich unsere Kameraden um sich mit dem Thema Leitern im Feuerwehrdienst auseinander zu setzen. Gemeinsam mit den Kameraden aus Schönfeld wurde der Umgang mit Steck- und Schiebeleitern trainiert . Die Drehleiter der Feuerwehr Buchholz war ebenfalls vor Ort, so dass die Feuerwehrangehörigen auch das Übersteigen von der Drehleiter in ein Gebäude üben konnten. Diese Vorgehensweise kommt beim Innenangriff, aber auch bei der Menschenrettung zum Einsatz. Im Anschluß stellten die Kameraden aus Buchholz ihr Drehleiterfahrzeug noch zu einer Anleiterübung an das hießige Kirchengebäude, was nicht nur bei den Anwohnern für reges Interesse sorgte.

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Fehleinsätze

Nachdem in den letzten Wochen schon zwei mal Fehlauslösungen automatischer Brandmeldeanlagen unsere Kameraden beschäftigten wurden unsere Kameraden am 13.07.13 gegen 22.15Uhr alarmiert. Ein aufmerksamer Bürger hatte in einiger Entfernung einen Feuerschein an einem leerstehenden Gebäude bemerkt und die zuständige Leitstelle in Annaberg-B. verständigt. Alle vier Wehren der Gemeinde Thermalbad Wiesenbad wurden alarmiert. Da die Einsatzstelle nicht näher festzulegen war, fuhren die Kameraden aus Schönfeld und Wiesa die Strecke ab, konnten aber bis auf ein Lagerfeuer keine Auffälligkeiten feststellen.Der Einsatz wurde eingestellt. Eine Meldung, dass im Ortsteil Schönfeld ein Stallgebäude in Flammen stehen soll, ließ kurzfristig den Puls aller Beteiligten nocheinmal steigen. Der Kreisbrandmeister traf als Erster an der vermeintlichen Einsatzstelle ein und konnte Entwarnung geben, auch hier war es ein Lagerfeuer welches für diese Verwechslung sorgte. Gegen 23.15Uhr konnten unsere 13 eingesetzten Kameraden wieder in sommerlichen Samstagabend zurückkehren aber sicherlich ohne noch ein Lagerfeuer zu entfachen.

Land unter!

Am 02.Juni 2013 konnte der durchweichte Boden nach tagelangem Dauerregen das Wasser nicht mehr aufnehmen und es kam vielerorts zu Überschwemmungen. Ebenso in Neundorf. Im oberen Teil  der Flohrergasse wurde der Belag, wie schon so oft, weggespült. Hinter unserer Unterkunft wurde der Kinderspielplatz in eine Seenlandschaft verwandelt die sich dann in einem breiten Bach über den Vorplatz unseres Gerätehauses ergoss. Im Nachbarort Wiesa war die Zschopau wieder über die Ufer getreten. Um 12:16Uhr wurden unsere Kräfte alarmiert. Die 18 Kameraden teilten sich auf. Ein Teil kämpfte gegen die Überschwemmungen in der direkten Umgebung des Gerätehauses. Der andere Teil füllte in der kommunalen Lagerhalle Sandsäcke um Neundorf und die benachbarten und direkt an der Zschopau gelegenen Ortsteile Wiesa und Wiesenbad zu versorgen. Des weiteren waren unsere Kameraden mit der Sicherstellung des Brandschutzes in der Gemeinde beauftragt da die anderen Kräfte in der direkten Hochwasserabwehr gebunden waren. Der bauliche Hochwasserschutz der nach 2002 errichtet wurde hat sich als effizient erwiesen da die Schäden geringer ausfielen als damals.

Frühlingsgefühle

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Am 24.04.13 fand unsere diesjährige Schlauchbootausbildung statt. Seit kurzem steht ein neues, gebrauchtes Boot in unserem Dienst. Das frühlingshafte Wetter sorgte für gute Laune während der Arbeit. Schwerpunkt war die Steuerung des Bootes sowie das Verhalten des Gefährtes beim retten von Personen.

 

Schon wieder ein tragischer Unfall.

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Am 15.02.13 wurden wir um 14:48Uhr zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Leider hatte sich wieder einmal ein schwerer Verkehrsunfall auf der Staatstraße 222 in Richtung Ehrenfriedersdorf ereignet. Unsere Kameraden rückten 14:51Uhr zur Einsatzstelle ab und trafen dort 14:55Uhr, zeitgleich mit dem Rettungsdienst ein. Ein PKW war Ausgangs einer leichten Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen und prallte in der Folge frontal gegen einen Baum. Der Notarzt konnte leider nichts mehr für den einzigen Insassen tun. So blieb unseren Kameraden nur die Unfallstelle abzusichern und den Brandschutz zu gewährleisten. Die etwas später eingetroffenen Kameraden aus Ehrenfriedersdorf bargen dann, in Absprache mit der Pollzei, den Leichnam. Die 15 eingesetzten Kameraden konnten sich 15:43Uhr wieder einsatzbereit melden. Leider hatte auf dieser Straße wiedereinmal ein Leben ein tragisches Ende genommen.

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Nach dem Winter kam das Wasser.

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Am 27.12.12 hatte  starkes Tauetter Flüsse und Bäche anschwellen lassen. Ein Entwässerungskanal an unserer ehemaligen Schule, die außer der KITA auch unseren Schulungsraum beherbergt, hatte in vergangener Zeit sehr gelitten und konnte nun die große Menge an Tauwasser nicht bewältigen. Als unsere Kameraden 13:30Uhr alarmiert wurden hatte der Bauhofmitarbeiter bereits mehrere Stunden vergeblich gekämpft. Als unsere 16 Kameraden 13:35Uhr an der Einsatzstelle eintrafen wurde zuerst das Kellergeschoss, was ca. 25cm unter Wasser stand, mittels TS8/8 ausgepumpt. Später wurde die “Feinarbeit” durch die Wasserstrahlpumpe und die elektrische Schmutzwasserpumpe besorgt. Der Kanal wurde durch unsere Kräfte gespült doch auch das herbeigerufene Kanalreinigungunternehmen konnte nur wenig Abhilfe schaffen. Schlussendlich konnte der Kanal soweit geöffnet werden, dass die Tauwässer ungehindert abfließen konnten. Unsere Kameraden konnten somit den Einsatz beenden und 17:38Uhr war die Einsatzbereitschaft unserer Wehr wieder hergestellt.

Winterzauber zum Dritten, langsam kommt Routine auf.

Am Sonntag , dem 02.12.12 holten die Pieper 20:42Uhr unsere Kameraden aus der vorweihnachtlichen Adventsstube. Die hohe Schneelast, die sich seit einigen Tagen auf den Bäumen befand wurde durch weiteren Schneefall erhöht. Ein Baum auf der Staatsstraße 222 hielt dieser Belastung nicht stand und brach um. Neun Kameraden rückten dem Baum zuleibe und fällten noch einen weiteren Baum der ebenfalls drohte auf die Fahrbahn zu fallen. Um 21:20Uhr kehrten die Kameraden zum Ausgangspunkt zurück und konnten den ersten Adventsabend ausklingen lassen.

Winterzauber zum Zweiten

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Am Donnerstag , dem 29.11.12 hatte der Winter wieder Einzug ins Erzgebirge gehalten. Seit Morgens 3.00Uhr hatte es ca. 20cm geschneit. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt wog die Schneelast schwer auf hiesigen Bäumen und Stromleitungen. Um 19:15Uhr wurden unsere Kräfte zur Staatstraße 222 am Kalten Muff gerufen. Dort war ein Baum unter der Schneelast eingeknickt und blockierte die Fahrbahn. Die Kameraden aus Ehrenfriedersdorf waren bereits vor Ort und leuchteten die Einsatzstelle aus. Wir zogen den in der Hälfte abgeknickten Baum mittels unseres TSW-W/Z herab, zerkleinerten ihn mit Hilfe der Kettensäge und beräumten die Straße. Eine andere Fichte drohte ebenfalls auf die Fahrbahn zu fallen und wurde von der FFW Ehrenfriedersdorf gefällt und beseitigt, wir unterstützen die Kameraden bei dieser Aktion. Im Anschluss mussten noch mehrere kleinere Bäume, große Äste und abgebrochene Baumwipfel mittels Motorsäge und Muskelkraft von den Verbindungsstraßen nach Wiesa und Wiesenbad geräumt werden. Die sieben eingesetzten Kameraden konnten ihren Einsatz um 21.30Uhr beenden.

Dachstuhlbrand

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Am Sonntag, dem 25.11.2012 ist es im benachbarten Schönfeld zu einem Dachstuhlbrand gekommen. Um 12:31 Uhr riefen Funkmelder und Sirene unsere Kameraden zum Einsatz. Als 17 unserer Kameraden 12:36 Uhr zur Einsatzstelle abrückten, war klar, dass es sich um einen Wohnhausbrand handelt und höchste Eile geboten war. Die ungefähr sieben Kilometer Anfahrtsweg waren um 12:45 Uhr überwunden. Dort angekommen wurde die Besatzung, die immer noch mit dem Aushilfsfahrzeug des Bauhofes unterwegs ist, zu einem ca. 400m entfernten Hydrant entsand, um die Wasserversorgung sicher zu stellen. Die dazugehörige Schlauchleitung wurde bereits von der FFW Wiesa verlegt. Da das Objekt etwas außerhalb der Bebauung lag, musste das Löschwasser über lange Wegstrecken herbeigeschafft werden. Hier bewährte sich wieder unser Schlauchanhänger, der derzeit am TSF-W/Z mitgeführt wird. Parallel zur Hydrantenleitung wurde diese Leitung durch die Besatzung des TSF-W/Z aufgebaut. Als der Anhänger erschöpft war, wurde die restliche Strecke durch die Schlauchhaspel der FFW Buchholz überwunden. Während die Kameraden aus Schönfeld, Buchholz und Wiesa den Brand direkt bekämpften, haben unsere Kameraden durch die Bereitstellung der Löschwasserversorgung zum Gelingen dieses Einsatzes beigetragen. Es zeigte sich also wieder, dass nur ein gutes, koordiniertes Zusammenspiel aller Wehren zum Erfolg führt. Als etliche hundert Meter Schlauch wieder eingeholt und im Gerätehaus wieder sicher verstaut waren, konnten unsere Kameraden um 15:02 Uhr den Einsatz  beenden.

 

Winterzauber

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Am 27.10.12 schaute der Winter im Erzgebirge vorbei. In der Nacht hatte es ca. 10cm geschneit und viele Bäume, die ihr Laub noch nicht ganz verloren hatten, konnten der frühen Schneelast nicht standhalten. Unsere Kameraden wurden am Samstag zu den Ortsverbindungsstraßen Richtung Wiesenbad und Wiesa alarmiert. Hier hieß es Äste beräumen und Bäume beseitigen um die Straßen wieder gefahrlos passierbar zu machen. Unsere Kameraden waren mit diesen Arbeiten bis in den frühen Nachmittag beschäftigt und wurden zudem am frühen Sonntagmorgen nocheinmal benötigt als ein umgestürzter Baum erneut die Ortsverbindungsstraße nach Wiesa blockierte.

 

Keine Zuckertüte!

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Am 01.09.2012 wurde in ganz Sachsen Schulanfang gefeiert, so auch in Neundorf. In der Familie unseres Wehrleiters wurde ebenfalls auf diesen Termin hingefiebert. Unser neu fertiggestellter Schulungsraum sollte durch eine schöne Schulanfangsfeier eine erstmalige Nutzung erhalten.

Um 15:33 Uhr jedoch schallte der Klang der Meldeempfänger durch den Raum. Es hatte sich ein Verkehrsunfall mit drei PKW ereignet und so blieben keine Minute später drei Sitzplätze der schönen Feier verwaist, inklusive dem des Vaters des frisch gebackenen ABC-Schützen. Als die sieben Kameraden 15:39 Uhr an der Einsatzstelle, an einer Kreuzung zwischen Neundorf und Wiesa, eintrafen, war die Lage überschaubar. Es galt lediglich auslaufende Betriebsstoffe zu binden, die Fahrzeugbatterien abzuklemmen und Trümmerteile von der Fahrbahn zu entfernen. 16:05 Uhr konnten die Kameraden ihre Einsatzbereitschaft melden und drei von ihnen machten sich erneut auf den Weg zur Kaffeetafel des Schulbeginns. Um 17:29 Uhr störte wieder der Alarmierungston der Funkmeldeempfänger das fröhliche Treiben. Bei einem fahrenden Traktor waren Betriebsstoffe ausgetreten und die bereits alarmierte FFW Wiesa forderte unsere Kameraden nach. Wieder verliessen Vater, Großvater und ein Gast die Feierlichkeit, um die Straße von der ca. 15 cm breiten, schmierigen Schicht zu befreien. 17:38 Uhr trafen die Kameraden am Ereignissort ein. Es wurden Hinweisschilder aufgestellt und der Spur mittels Bioversal zu Leibe gerückt. Die neun Einsatzkräfte waren bis 19:20 Uhr tätig, die Schulanfangsfeier war zu diesem Zeitpunkt aber fast vorüber. Ein großer Dank gilt immer wieder den Familienangehörigen unserer Kameraden, die in solchen Situationen zurückstehen, damit unsere Feuerwehrleute ihren freiwilligen Dienst zum Nutzen aller ausüben können. Wir wünschen dem Schulanfänger trotz allem einen guten Start in diesen neuen Lebensabschnitt.

 

Strohfeuer

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Am 23.08.2012 wurden unsere Kameraden um 19.25Uhr alarmiert. Als sie vier Minuten später das Gerätehaus verließen erfuhren sie, dass mehrere Strohrollen auf einem Feld nahe Th. Wiesenbad in Brand stehen sollten und die Gefahr eines Flächenbrandes sehr groß wäre. Alle vier Wehren unserer Gemeinde machten sich auf den Weg zur Einsatzstelle. Beim Eintreffen um 19:38Uhr zeigte sich die Lage um einiges entspannter. Ein Heuballen stand in Brand und konnte mittels unserer Hochdrucklöscheinrichtung zügig abgelöscht werden. Die Kameraden aus Wiesenbad halfen den Heuballen auseinander zu ziehen und  Reste abzulöschen. Die anderen Wehren stellten eine evtl. benötigte Löschwasserversorgung sicher. Um 20:35Uhr war die Einsatzbereitschaft am Gerätehaus wieder hergestellt. Hier bekamen wir Besuch von einem zukünftigen Kameraden.

 

Lange Wegstrecke

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Ein spezielles Problem in unserem Ort stellt der Mangel von Löschwasserentnahmestellen dar. Oft liegt das löschende Nass weit von potentiellen Brandobjekten entfernt. Unsere Wehr hat sich schon durch ihre spezielle taktische Einteiliung darauf eingestellt, indem sie immer ein Fahrzeug zur Löschwasserförderung abstellt während das andere Fahrzeug direkt zum Brandobjekt fährt. Am 22.08.2012 haben wir das heranschaffen von Löschwasser über eine lange Wegstrecke geübt. Es kam darauf an, zügig eine ca. 320m lange Löschwasserstrecke aufzubauen und bei der währenddessen eingeleiteten Brandbekämpfung sparsam mit dem Wasser aus dem Fahrzeugtank umzugehen.

 

Schmierstoff

Ausgelaufener Dieselkraftstoff hat am Freitag, dem 01.06.12 um 21.18 Uhr zur Alarmierung unserer Wehr geführt. Durch den öligen Film auf der Straße können Fahrzeuge leicht ins Rutschen kommen. Beginnend auf der Verbindungsstraße zur Staatstraße 222 zog sich die Dieselspur ca. 250m in den Ort hinein. Sechs (!) unserer Kameraden begannen um 21.29 Uhr die Einsatzstelle durch entsprechende Beschilderung zu sichern, Bioversal auf die Straße aufzubringen, einzukehren und anschließend die Straße zu säubern. Aufgrund des daraus resultierenden hohen Wasserbedarfes musste unser TSF-W zwischendurch einmal frisches Wasser bunkern. Die zuständige Straßenmeisterei kümmerte sich derweil um den verschmutzten Bereich außerhalb der Ortslage. Der Einsatz konnte um 23.30 Uhr beendet werden.

Absturz

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Am Mittwoch, dem 30.05.12 stand “Retten von Personen” auf unserem Dienstplan. Im Szenario waren zwei Bürger im ehemaligen Steinbruch am Kalten Muff abgestürzt. Es galt die abgestürzten Personen zu finden, möglichst erste Hilfsmaßnahmen einzuleiten und die sichere Rettung zu organisieren. Zuerst wurde eine “bewusstlose” Person versorgt und mittels Steckleiterteilen in Sicherheit gebracht. Während dessen wurde der zweite, ansprechbare Patient untersucht . Hier konnten einige Frakturen festgestellt werden die anschliessend ebenfalls erstversorgt wurden. Danach ging es für den zweiten Patienten aus den Gefahrenbereich. Ziel dieser Übung war es, den sicheren Umgang mit unseren begrenzten Mitteln zur Menschenrettung zu üben und Erste-Hilfe-Maßnahmen zu vertiefen.

Alles geklärt…?

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Neue gesetzliche Regelungen werden viele Hauseigentümer, in Neundorf, in nächster Zukunft dazu veranlassen ihre Kleinkläranlagen auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen. Um sich auf eventuelle Zwischenfälle vorzubereiten trafen sich unsere Kameraden am 04.04.12. Die Aufgabe bestand darin eine bewusstlose Person aus einer leeren Kleinkläranlage zu retten. Da es in solchen abgeschlossenen Anlagen durch Faulgase zu einem Sauerstoffmangel kommen kann und sogar ein zündfähiges Luftgemisch entstehen kann wurde von unseren Kameraden Atemschutz getragen und nur aufgewählte elekt. Geräte eingesetzt. Die bewusstlose Person wurde mittels Rettungsschlinge gesichert und mit einer selbstgebauten Aufzugshilfe und einiger Manpower aus der Grube gerettet.

Ausbildung in technischer Hilfeleistung

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Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen prägen immer stärker das Einsatzbild der Feuerwehr. Deshalb trafen sich am 21.03.12 unsere Kameraden um sich diesem Augabenbereich intensiv zu widmen. In unserer Gemeinde verfügen die Wehren in Wiesa und Th. Wiesenbad über hydraulisches Rettungsgerät und werden bei einem Verkehrsunfall zur jeweilligen Ortswehr alarmiert. Also fuhren unsere Kameraden zuerst nach Wiesa um sich im dortigen Gerätehaus mit der Technik vertraut zu machen. Durch zwei Wiesaer Kameraden erfolgte die Einweisung in die Geräte und das Aufzeigen der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der modernen Technik. Später ging es zu einem simulierten Verkehrsunfall bei dem ein PKW mit einem Anhänger kollidiert war. Der “Patient” sollte achsengerecht gerettet werden und dazu mussten die Kameraden das Dach des PKW abnehmen. Hier wurden nun viele Handgriffe, unter Anleitung der Wiesaer Kameraden, praktisch geübt. Alles in allem diente der Abend dazu die Kameraden im Umgang mit der Technik sicherer zu machen, Handlungsabläufe zu festigen und die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Ortswehren zu stärken.
Wir möchten den Wiesaer Kameraden für ihre Unterstützung danken und hoffen auf weiterhin positive Zusammenarbeit. Des weiteren danken wir der Spedition Meischner und der Fa. Metalltechnik Mann, dass sie das Areal und Übungsobjekte zur Verfügung gestellt haben. Zuletzt möchten wir dem Bauhof der Gemeinde Th. Wiesenbad für die logistische Unterstützung danken.

 

Durch Eis wird´s heiß!

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Wenn es brennt; wird Löschwasser gebraucht. Das gilt zu allen Zeiten, aber unter Winterbedingungen, bei strengem Frost, ist die Löschwasserversorgung viel komplizierter als im Sommer. So lassen sich Unterflurhydranten, sofern sie im Schnee gefunden werden, nur öffnen, wenn der Deckel aufgetaut wird. Wenn aber unter dem Deckel auch noch Eis ist, dann geht der Einsatz des Brenners weiter, bevor man Löschwasser zur Verfügung hat. Offene Gewässer vereisen je nach Fließgeschwindigkeit des Wasser mehr oder weniger schnell und müssen erst aufgebrochen werden. Jeder Liter Wasser, der an der Einsatzstelle ausläuft, wird in kürzerster Zeit zur Eisbahn und damit zur Unfallgefahr für die Einsatzkräfte. Gelöscht werden muss trotzdem. Wenn die Temperaturen unter -20°C sinken, kann es auch passieren, dass Löschwasser in den Schläuchen gefriert, obwohl die Wasserförderung nicht unterbrochen wird.

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Diese und viele andere kleine und größere Probleme müssen beachtet werden, um auch im Winter einen schnellen und wirkungsvollen Löscheinsatz durchführen zu können.

Um diese zu beherrschen, haben unsere Kameraden am 08.02.12 unsere Einsatzfähigkeit getestet und dabei Unterflurhydranten aufgetaut.

 

Advent, Advent ein Schornstein brennt

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Der Spürnase unseres ehemaligen Wehrleiters ist es zu verdanken, dass am 20.12.11 gegen 19:00 Uhr ein Schornsteinbrand in der Neundorfer Hauptstraße bemerkt wurde. Unser Kamerad nahm ungewöhnlichen Brandgeruch war und machte sich umgehend auf die Suche nach dessen Herkunft. Um 19:00 Uhr wurden unsere Kameraden alarmiert. Als sie 19:04 Uhr das Gerätehaus verliessen und 19:05 Uhr an der der Einsatzstelle eintrafen, war bereits bekannt, dass es sich um einen Schornsteinbrand handelte. Mit unserem MTW wurde eine sichere Wasserversorgung von einem etwa 150m entfernt liegenden Oberflurhydranten geschaffen. Unterdessen baute die Besatzung des TSF-W eine Wasserversorgung aus dem mitgeführten Tank auf und erkundete die Einsatzstelle. Es wurden die Stockwerke gesichert und die Temperatur des Schornsteins mittels Wärmebildkamera überwacht. Nachdem der paralell verständigte Schornsteinfeger eingetroffen war, wurde die oberste Geschossdecke rund um den Schornstein geöffnet um diese zu sichern. Da zwei Schornsteinfeger ohne vollständiges Kehrbesteck angereist waren, musste dieses noch von der FFW Schönfeld geholt werden. Der Schornstein wurde nun gekehrt und das Brandgut durch unsere Kameraden ins Freie gebracht und abgelöscht. Unsere 14 eingesetzten Kameraden konnten 21:55 Uhr die Einsatzstelle verlassen und hatten um 22:26 Uhr die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.

 

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10Tonnen Fruchtsaftgetränke musste unsere Kameraden in Zusammmenarbeit mit der Wehr aus Ehrenfriedersdorf per Hand nach einem schweren LKW-Unfall umladen.

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Was war geschehen? Am 04.10.11 kolllidierte gegen 10:00 Uhr ein mit Getränken beladener Lastzug mit einem entgegenkommenden Transporter. Der Transporter drehte sich, wurde in den Straßengraben geschleudert und kam hinter einem Baum zum Stehen. Der LKW kam nach links von der Fahrbahn ab und blieb ebenfalls im Straßengraben hinter einem Baum liegen. Die Fahrerin des Transporters wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt, der LKW -Fahrer konnte sein Führerhaus unverletzt verlassen.

Um 10:03 Uhr wurden der Rettungsdienst, die FFW Ehrenfriedersdorf und unsere Wehr alarmiert. Als wir 10:10 Uhr an der Einsatzstelle eintrafen, leisteten wir Erste Hilfe und sicherten die Unfallstelle ab. Die Ehrenfriedersdorfer Kameraden brachten ihr hydrauliches Rettungsgerät in Stellung und begannen, nach Rücksprache mit dem zwischenzeitlich eingetroffenen Notarzt, die technische Rettung. Nachdem die Person gerettet war hies es den verunfallten LKW zu beräumen. Hier kam die gute, alte Menschenkette zum Einsatz. Trotzdem dauerte es reichlich 1,5h ehe die 10Tonnen Getränke in den bereitgestellten Sattelauflieger umgeladen waren. Danach wurde der Baum durch die Straßenmeisterei entfernt und ein Bergungsunternehmen konnte mit der Bergung des LKW beginnen. Nachdem alle arbeiten abgeschlossen waren konnten unsere Kameraden 17:30 Uhr den Einsatz beenden.

Sparflamme!

Am 28.09.11 wurden unsere Kameraden um 12:15 Uhr zu einem Schwelbrand in einer Müllpresse einer Entsorgungsfirma im nahe gelegenen Wiesa alarmiert. Als wir um12:20 Uhr mit einem Fahrzeug unser Gerätehaus verließen, waren gerade vier(!) Plätze in unserem TSF-W/Z besetzt. Alle Wehren unserer Gemeinde waren parallel alarmiert und als wir 12:26Uhr an der Einsatzstelle eintrafen,mussten wir festellen, dass alle eintreffenden Feuerwehren unzureichend besetzt waren. Hier kam also wieder das bekannte Problem der mangelnden Tageseinsatzbereitschaft zum Tragen. Während die Kameraden aus Wiesa der Müllpresse im Innenangriff zu Leibe rückten, bezogen unsere Kameraden auf dem Dach Stellung, um die Absauganlage der Presse zu kontrollieren und gegebenenfalls einzugreifen. Das Feuer in der Absauganlage konnte Dank des akrobatischen Einsatzes des Angriffstrupps gut gelöscht werden, so dass keine weiteren Maßnahmen erforderlich wurden. Unsere Wehr konnte um 14:00 Uhr den Einsatz beenden, aber der bittere Beigeschmack tagsüber mit zu wenig Personal auszurücken bleibt. Bei einem größeren Ereignis wären hier schnell personelle Grenzen ereicht gewesen und man hätte umfassend Kräfte nachfordern müssen.

Erst das Wasser, dann die Säure, sonst……

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Am Mittwoch, den 14.09. wurden unsere Kameraden während des Dienstes mit einer etwas anderen Aufgabe betraut. Unsere Kräfte wurden zu einer Halle eines Entsorgungsbetriebes gerufen, um dort zu helfen. Das Übungsszenario beinhaltete folgende Aufgabe: In einer Lagerhalle war es beim Mischen verschiedener chemischer  Stoffe zu einer Verpuffung gekommen, drei Personen wurden vermisst. Um welche chemischen Stoffe es sich handelte, war unklar. Der Angriffstrupp (AT) wurde unter Atemschutz zur Personensuche vorgeschickt. Es konnten zwei bewußtlose Personen und eine ansprechbare, aber nicht gehfähige Person gerettet werden. Im Anschluß mussten 13 Gebinde, teils über 20kg schwer, mit chemischen Stoffen geborgen werden, so dass die Atemschutzgeräteträger ganz schön ins Schwitzen kamen. Die Übung hat gezeigt, wie schwer die Arbeit unter Atemschutz sein kann. Es wurde ebenso der Umgang mit der Technik und dem Rettungsmaterial wie Rettungsmaske oder Tragtuch trainiert.

 

 Wassergasse

Am 31.08.11 fuhren unsere Kameraden nach Schönfeld, um dort eine alte, aber bewährte Strategie der Flächenbrandbekämpfung zu üben. Die sogenannte Wassergasse wurde schon im 2.Weltkrieg angewandt. Als durch Bomben ganze Straßenzüge in Flammen standen, wurden B-Schläuche in die Straßen gelegt und in Abständen Verteiler gesetzt an denen dann C-Rohre zur Brandbekämpfung angeschlossen wurden. Heute werden Wassergassen bei Wald- und Flächenbränden angewandt, um Straßen und Zufahrten zu den gefährdeten Gebieten zu sichern.

Unschönes Dèja-vue für unsere Einsatzkräfte

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Keine vier Wochen nachdem unsere Wehr gemeinsam mit den Kameraden aus Wiesa, in den frühen Morgenstunden,auf der S222, eine junge Frau aus ihrem verunfallten PKW retten mussten kam am 23.08.11 um 06:08Uhr erneut zu einem Einsatz an fast der gleichen Stelle. Die Leitstelle alarmierte die Rettungskräfte wieder zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Als unsere 12 Kameraden um 06:18Uhr an der Unglücksstelle eintrafen war der Rettungsdienst bereits vor Ort. Leider wurde schnell klar das dem verunfallten PKW-Fahrer nicht mehr zu helfe, die wucht des Aufpralls war so stark, dass der Motorblock über 20 Meter in das angrenzende Feld geschleudert wurde. Uns blieb also nur die Unfallstelle abzusichern, den Ersthelfern mit psych. Erster Hilfe beizustehen und die Polizei bei der Unfallaufnahme kurz zu unterstützen.

Solche Einsätze führen auch unser immer wieder vor Augen wie endlich unser Leben ist. Wir drücken den Hinterbliebenen unser Beileid aus und wünschen viel Kraft für die kommende Zeit.

Nach der Ausbildung kam der Einsatz.

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Wenige Tage nach der gemeinsamen Ausbildung zur Rettung von Personen aus verunfallten Fahrzeugen kam für die FFw Neundorf und Wiesa der Ernstfall. Am 31. Juli, Sonntag früh um 06.20 Uhr, heulten in Neundorf und Wiesa die Sirenen. „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der Staatsstr. Richtung Falkenbach“ lautete Einsatzmeldung der Leitstelle. 06.29 Uhr traf die FFw Neundorf zeitgleich mit dem Rettungsdienst an der Unfallstelle ein. Was war passiert, ein PKW war nach einer Kurve links an einen Straßenbaum gefahren und die Fahrerin war schwer verletzt im PKW eingeklemmt. Drei  Minuten später traf der Vorausrüstwagen der FFw Wiesa an der Unfallstelle ein. Schnell waren die Rettungsgeräte aufgebaut und nach Abstimmung mit dem Notarzt konnte die techn. Rettung beginnen.

Nachdem Karossierteile wie Tür, Motorhaube Frontscheibe entfernt waren zeigte sich, dass die Fahrerin insbesondere im Fußbereich schwer eingeklemmt war. Die Befreiung aus dieser Situation erforderte Fingerspitzengefühl und viele kleine Schritte, bis  die Fahrerin dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben werden konnte.

Der Einsatz hat gezeigt, dass die Optimierung der Unfallrettung auf dem Gebiet der Gemeinde Thermalbad Wiesenbad sinnvoll und richtig war. Die gemeinsame Ausbildung aller Ortsfeuerwehren beim Einsatz hydraulischer Rettungsgeräte ist eine wichtige Voraussetzung um bei derartigen Unfällen schnell und sicher helfen zu können. Solche Ereignisse zeigen auch, dass Investitionen in die Ausrüstung der Feuerwehr durchaus lebensnotwendig und keine Spielerei sind. Aber zur Technik gehört immer noch der Feuerwehrkamerad der diese richtig bedienen und damit helfen kann.

 

Scherenschnitt

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Am Mittwoch, den 20.7.11, stand technische Rettung/ Umgang mit hydraulischem Rettungsgerät auf unserem Dienstplan. Dazu wurden zwei schrottreife PKW beschafft. Da wir kein eigenes hydraulisches Rettungsgerät besitzen, beschränken sich unsere Maßnahmen beim Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen auf das Sichern der Unfallstelle, Erste-Hilfe-Maßnahmen, Sichern des Fahrzeuges und Vorbereiten der technischen Rettung durch das Entfernen der Scheiben beispielsweise. Wenn es zu einem solchen Ereigniss in unserem Einsatzgebiet kommt, kommen uns die FW Wiesa oder die FW Ehrenfriedersdorf  mit Schere und Spreizer zu Hilfe.

An diesem Abend hatten sich zwei Kameraden aus Wiesa auf den Weg nach Neundorf gemacht. Da es in Strömen regnete, wurde ein PKW kurzer Hand mittels Radlader in die Fahrzeughalle unserer Wehr gesetzt, um dort in Ruhe und im Trockenen üben zu können. Nach einem kurzen theoretischen Teil arbeitete ein Teil der Kameraden die Maßnahmen am PKW ab, die wir ohne hydr. Rettungsgerät bewerkstelligen können. Die anderen Kameraden bereiteten sich mit Hilfe der Kameraden aus Wiesa auf den Einsatz des schweren Rettungsgerätes vor. Sie zeigten uns verschiedene Arten eine sog. Versorgungsöffnung zu schaffen und demonstrierten verschiedene Möglichkeiten Rettungsöffnungen herzustellen. Nachdem alle Kameraden am Rettungsgerät geübt hatten, war klar, dass es kein leichtes Unterfangen ist, Patienten evtl. unter Zeitdruck fachgerecht zu befreien, denn ein Spreizer wiegt ca. 20kg.

 

Wir möchten uns auf diesem Weg bei der Fa. Schiefer sowie bei der Fa. Containerdienst Dietz, Jahnsbach bedanken die uns wieder bei der Logistik der PKW sehr unterstützt haben, sowie den Kameraden aus Wiesa die uns an diesem Abend unterwiesen haben.

Heiße Sache!

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Am Pfingstsamstag, den 11.06.2011, wurde unsere Wehr um 08:59Uhr zu einem Kellerbrand alarmiert. Gemäß unseres Konzeptes rückte unser TSF-W um 09:03Uhr direkt zur Einsatzstelle aus und unser MZF steuerte die Wasserentnahmestelle im Garten der ehemaligen Schule an. Von hier wurde dann, mittels Schlauchanhänger,  eine B-Leitung zum ca. 200m entfernten Ort des Geschehens verlegt. Als das TSF-W um 09:04Uhr an der Einsatzstelle eintraf quoll dichter Rauch aus dem Einfamilienhaus oberhalb der Hauptstraße. Beherzte Nachbarn hatten mittels Gartenschlauch schon Löschversuche unternommen. Ein Trupp ging unter Atemschutz in den Keller vor, um den, durch den Gartenschlauch schon beeinträchtigten  Brand, zu löschen. Im Anschluß wurden durch anderen Kameraden unter Atemschutz die Fenster im Keller und Hausflur geöffnet. Die Kameraden der FFW Schönfeld wurden nachgefordert um das Treppenhaus effizient mittels Hochleistungslüfter zu entrauchen. Eine Person musste vom Rettungsdienst versorgt werden. Im Nachhinein  war zu erkennen, dass im Keller aus verlöteten Kupferrohren das Zinn ausgelaufen war, was auf Temperaturen über 280Gard Celsius hinweist. Um 10.30Uhr konnten wir unser wieder einsatzbereit melden.

 

Eine führende Rolle

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Gruppenführer, Zugführer und Führer von Verbänden spielen bei Brand- und Hilfeleistungseinsätzen jeglicher Art im wahrsten Sinne des Wortes eine führende Rolle. Sie müssen, teils unter Zeitdruck, Entscheidungen fällen und dann  die richtigen Befehle geben. Sie tragen damit maßgeblich dazu bei ob ein Einsatz ein erfolgreiches Ende findet. Am Mittwoch, dem 01.06.11 trafen sich alle Führungskräfte unserer Wehr, um an verschiedenen Objekten unseres kleinen Dorfes eine sogenannte Entscheidungsübung durchzuführen und das funktioniert so:  Es wird bei dem jeweiligen Objekt ein gewisses Schadensereigniss angenommen und die eingeteilte Führungskraft muss dann die richtigen Entscheidungen treffen und die richtigen Befehle geben um den Einsatz in die richtigen Bahnen zu lenken.Die Entscheidungen werden dokumentiert und im Anschluss von allen diskutiert, schließlich führen bekanntlich viele Wege nach Rom. Bleibt zu hoffen das eine solche Übung auch einmal auf Gemeindeebene stattfindet um auch einmal an Objekten in anderen Ortsteilen zu trainieren, also wie würden sie entscheiden?

 

Reinste Schaumschlägerei

Am Mittwoch, dem 25.05.2011 fuhr unsere Wehr ins nahegelegene Frohnau um dort in einer Kläranlage den richtigen Umgang mit dem Löschmittel Schaum zu üben. Schaum wirkt durch seine “Deckenbildung” erstickend auf die Flammen und wird bei beispielsweise bei Flüssigkeitsbränden eingesetzt. Es wird also Löschwasser durch einen sogenannten Schaumzumischer gepumpt das dann mittels Injektorprinzip das Schaummittel aus dem Kanister mitreist. In den danach verlegten Schläuchen vermischen sich dann Schaummittel und Löschwasser und es entsteht Löschschaum. Wir trainierten das vorgehen mehrmals nacheinander und es wurden auch verschiedene Verschäumungsraten und Zumischer verwendet. Vielen Dank an die Kameraden der FFW Schönfeld die mit ihrem Tanklöschfahrzeug dafür sorgten dass uns das Löschwasser nicht ausging.

 

Brandbekämpfung an der Raststätte “Kalter Muff”

Zum Dienst am 11.05.2011 fanden sich die Kameraden zur Einsatzübung Brandbakämpfung am Gerätehaus ein. Ziel der Ausbildung war es, sich auf eine effektive Brandbekämpfung, an der ca. 1,5km ausserorts liegenden Raststätte “Kalter Muff”, vorzubereiten. Das einzeln stehende Gebäude steht auf einem Höhenzug zwischen Neundorf und Ehrenfriedersdorf. Durch die exponierte Lage wurde dort ein Löschwasserbehälter installiert. Des weiteren liegt in ca 500m Entfernung ein alter Steinbruch, eine natürliche Löschwassereserve die aber leider im Winter nicht erreichbar ist. Die Kameraden nutzten zudem noch den  am Haus liegenden Brunnen zur Löschwasserentnahme und führten eine Übung in Richtung des nahen Waldes durch. In Anbedracht der trockenen Wetterlage der vorangegangen Tage sicher auch eine präventive Maßnahme. Nachdem alles wieder verstaut war gab es noch eine kleine Versorgungsübung durch den Gastwirt.

 

Feuerschein im Erzgebirge

Auch in diesem Jahr wurde das alljährliche Hexenfeuer am 30.04. abgebrand. Unsere Kameraden waren für die brandschutztechnische Absicherung dieses Ereignisses verantwortlich. Zuvor begleiteten sie jedoch den ebenfalls trationellen Fackel- und Lampionumzug durch unser Dorf der vorallem für unsere Kinder ein Erlebnis ist.

 

Gerätetraining

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Bedingt durch Anzahl unserer aktiven Mitglieder kann es in unserer relativ kleinen Feuerwehr nur wenig spezialisierte Kameraden geben. Natürlich folgen die hauptsächlichen Tätigkeiten des jeweiligen Mitstreiters seinen persönlichen Gaben und Neigungen aber dadurch das viele Kameraden auswärts arbeiten kann es u.U. einige Probleme bei der Tageseinsatzbereitschaft geben. Deshalb wird bei der Aus- und Weieterbildung der Angehörigen unserer Wehr darauf geachtet, dass sie alle Geräte so beherrschen dass unter allen Umständen ein effektiver Einsatz möglich ist. Ist also jemand seiner Interessen nach eher als Angriffstrupp tätig und kennt den effektiven Einsatz von Strahlrohr, Löschmittel und Pressluftatmer so muss er trotzdem auch eine Pumpe bedienen können, denn wenn einmal kein Maschinist mit im Einsatz ist muss das Wasser ja trotzdem in den Schlauch.

Aus diesem Grund haben  unserer Kameraden am 27.04.11 ein Gerätetraining absolviert. Bei der Ausbildung wurden, nach dem langen Winter, der Umgang mit Stromerzeuger, Tauchpumpe und unserer zwei Tragkraftspritzen trainiert.

Das Regenprogramm

Am Mittwoch, dem 13. 04. 2011, trafen wir uns erstmals wieder zum Dienst am Gerätehaus. Nach dem Winter sollte nun endlich wieder praktisches üben im Vordergrund stehen. Waren am vorangegangenen Wochenende noch frühlingshafte Temperaturen vorherrschend, so begann mit Wochenanfang die Quecksilbersäule zu fallen und pünktlich zum Dienst am Mittwoch herrschten winterliche Temperaturen und Schneeregen bzw. Schneefall. Als Alternative reduzierten wir den praktischen “Freiluftausbildungsteil” auf den Umgang mit der Tauchpumpe und setzten uns im Gerätehaus theoretisch mit dem Schaumangriff auseinander. Kleine, praktische Fallbeispiele in Erster Hilfeschlossen den Abend dann ab.

 

Baum fällt…!

Am Samstag den, 05.03.2011 trafen sich unsere Kameraden 18.00 zum Dienstbeginn zur Ausbildung “Löschwasserentnahme im Winter”, der anschließend mit einem „Wintergrillen“ beendet werden sollte.

Kurz nach 18.00 verließen wir mit unseren Fahrzeugen das Gerätehaus um an der ehemaligen Schule die Wasserentnahme aus Hydranten zu erproben. Aber dazu kam es nicht. Um 18.10 Uhr meldete die Leitstelle über Taschenmeldeempfänger und Funk einen Forstunfall bei dem eine Person  von einem Baum verletzt wurde. Hastig wurde alle Ausrüstung wieder eingepackt und nach 1 Minute ging es mit Sondersignal Richtung Waldgebiet „Richterbusch“ an der alten LPG-Straße Richtung Schönfeld. Dort angekommen stand zwar ein PKW am Wald, aber niemand wusste wo sich der Unfall zugetragen hatte denn der Notruf brach in der Leitstelle schnell wieder ab. Also als erstes eine Personensuche bei einbrechender Dunkelheit organisieren. Mit dem nötigsten ausgerüstet begaben sich die Feuerwehrleute zur Absuche in das Waldstück. Nach ca. 15 min wurden 2 gefällte Bäume gefunden und unter diesen auch eine verletzte Person entdeckt. Nun galt es erst einen Weg freizuschneiden um die verletzte Person im Anschluß retten zu können. Im Licht von mehreren Handscheinwerfern wurde der nötige Platz geschaffen um endlich an den Verunfallten heranzukommen, ihn so schonend wie möglich zu befreien und dem Rettungsdienst zu übergeben. Kurz vor 19.00 war die Rettungsaktion, die sich als realistische Übung entpuppte, abgeschlossen . Eine durchaus nicht alltägliche Einsatzsituation.

In der Auswertung konnte festgestellt werden, dass die FFw Neundorf mit der vorhandenen Technik  in einem solchen Fall die notwendige Hilfe zur Unterstützung des Rettungsdienstes fachgerecht leisten kann.

Anschließend haben wir den Abend gemeinsam mit Ehepartnern und Freundinnen in unserem Schulungsraum ausklingen lassen.

 

Ein schwerer Einsatz.

Am Montag, dem 14.02.2011 wurden um 10:36Uhr die Feuerwehren Ehrenfriedersdorf, Neundorf sowie der Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall auf der Verbindungsstraße Ehrenfriedersdorf-Falkenbach alarmiert. Der Auftrag lautete, eine eingeklemmte Person aus einem verunfallten, brennenden PKW zu befreien. Unsere Kameraden rückten 10:41Uhr zur Einsatzstelle aus. Während unserer Anfahrt passierte ein LKW die Unfallstelle und konnte dem Entstehungsbrand mittels eines Feuerlöschers ein Ende setzen. Als wir um 10:46Uhr, kurz nach den Kameraden der Feuerwehr Ehrenfriedersdorf eintrafen, galt es also die Unfallstelle und das auf der Seite liegende Fahrzeug zu sichern. Um an den Patienten zu gelangen musste das Dach des PKW teilweise abgenommen werden. Durch die starke Deformation des Fahrzeuges war es schwierig einen Zugang zum eingeklemmten Patienten herzustellen. Unsere Kameraden unterstützten die Ehrenfriedersdorfer bei der Arbeit mit dem hydraulichen Rettungsgerät. Leider waren alle Anstrengungen vergebens. Als der Weg für den Rettungsdienst frei war konnte die Notärztin leider nur noch den Tod des PKW-Fahrers feststellen.

Für alle beteiligten  Kameraden war es ein Einsatz den sie sicher nicht so schnell vergessen werden, letztendlich auch wegen des dramatischen Ausgangs. Wir möchten den Hinterbliebenen unser tiefes Mitgefühl aussprechen und wünschen ihnen für die kommende Zeit viel Kraft.

 

Ofen aus!

Die vier Feuerwehren der Gemeinde Thermalbad Wiesenbad wurden am Samstag, den 23.01.11 um 16:53Uhr alarmiert. Der Alarmierungsdurchsage war zu entnehmen, dass es sich um einen Schuppen im Vollbrand im benachbarten Ortsteil Wiesa handeln sollte. Die  FFW Neundorf  rückte um 16:58Uhr mit 14 Kameraden zur Einsatzstelle ab. Die zuerst eintreffende FFW Wiesa begann sofort die Lageerkundung und es stellte sich heraus, dass ein defektes Ofenrohr einen Schwelbrand im Dachbereich einer Gartenlaube verursacht hatte. Die Fahrzeuge der FFW Neundorf trafen um 17:03Uhr an der Einsatzstelle ein. Vor Ort erfuhren wir, dass die Brandausbreitung so gering ist, dass wir an der Einsatzstelle nicht mehr benötigt werden. Die Kameraden aus Wiesa öffneten noch den Giebel der Gartenlaube, suchten Glutnester mittels einer Wärmebildkamera auf und löschten diese mit einem C-Rohr ab. Unsere Kameraden konnten um 17:30Uhr wieder ihre Einsatzbereitschaft am Standort in Neundorf melden.

 

Das Wintermärchen macht Pause.

Der Winter 2010/2011 kam zwar zeitig, aber nicht ungewöhnlich hart. Seit einigen Tagen herrschte Tauwetter  und einige Bäume hielten der Belastung durch den schweren Schnee nicht stand. Am 22.12.10 stürzte ein Baum auf die Verbindungsstraße Wiesa-Neundorf , zeriss dabei eine Telefonleitung und beschädigte die Leitplanke. In dessen Folge beräumte die hier zuständige Straßenmeisterei die Unglücksstelle, so dass der Verkehr schnell wieder rollen konnte. Die Polizei führte danach wohl eine Kontrollfahrt auf dieser Strecke durch, denn um 14.13 Uhr wurde unsere Wehr zur Beseitigung mehrere Bäume, die auf die Straße zu stürzen drohten, alarmiert. Mit zwei Fahrzeugen und 10 Kameraden trafen wir um 14:18 Uhr an der Einsatzstelle ein. Die Beseitigung der Bäume gestaltete sich aufgrund des teils hüfthohen Schnees abseits der Starße  nicht einfach. Nach ca. einer Stunde waren alle “Gefahrenquellen” beseitigt und wir konnten zum Gerätehaus zurückkehren.

 

Zwei auf einen Streich!

Unsere Kameraden wurden am Donnerstag, den 21.10.10, binnen 24 Stunden zu zwei Einsätzen alarmiert.

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Um 0:32 Uhr alarmierte uns die Leitstelle unter dem Stichwort: VKU, PKW brennt, Person eingeschlossen. Ein Einsatzauftrag, welcher allen 12 ausrückenden Kameraden höchste Eile gebot, denn jetzt kam es scheinbar auf Sekunden an. Zu dem Verkehrsunfall, der sich auf einer Ortsverbindungsstraße ereignet hatte, wurde gleichzeitig der Rettungsdienst und die FFW Ehrenfriedersdorf alarmiert, die uns im Bedarfsfall mit hydraulischem Rettungsgerät unterstützen konnte. Schon bei der Anfahrt war ein PKW im Vollbrand zu erkennen. Die Hoffung, hier noch etwas retten zu können, schwand zusehends. Als wir um 0:40Uhr an der Einsatzstelle ankamen, stellte sich jedoch heraus, dass durch das beherzte Eingreifen zweier Ersthelfer der Schwerverletzte aus dem brennenden Fahrzeug gerettet werden konnte und von dem inzwischen eingetroffenen Rettungsdienst versorgt wurde. Wir konnten den völlig ausgebrannten, der fast frontal mit einem Baum kollidiert war, schnell mittels unserer Schnellangriffseinrichtung löschen und die Kameraden aus Ehrenfriedersdorf  rückten den brennenden Betriebsstoffen des PKW mit Leichtschaum „zu Leibe“. Die übrigen Kameraden sicherten die Einsatzstelle, unterstützten den Rettungsdienst und  kümmerten sich um die Ersthelfer. Nachdem das Feuer gelöscht war und der Fahrer des PKW auf dem Weg in die Klinik war, konnten die ersten Fahrzeuge die Einsatzstelle verlassen. Sechs Kameraden blieben vor Ort, um die Einsatzstelle weiter für die Arbeit der Polizei und des Abschleppunternehmens auszuleuchten und die Bergung ggf. zu unterstützen. Um 03:10Uhr konnten auch diese Kameraden den Einsatz beenden und im Gerätehaus die Einsatzbereitschaft wieder herstellen.

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Um 17:32Uhr ertönten erneut die Sirenen über unser Dorf. Die Meldung lautete diesmal: Brand in einen Industriegebäude in einen Nachbarort. Alle vier Wehren der Gemeindefeuerwehr Thermalbad Wiesenbad wurden alarmiert. In Neundorf ist die Hauptstraße derzeit voll gesperrt, da die Kanalisierung des Dorfbaches unter der Straße erneuert wird. Dies erschwerte zwar das zügige Anfahren der Einsatzstelle, doch glücklicherweise ließ es die Witterung zu, einige Feldwege zu benutzen, so dass wir trotz Straßensperrung uns nur mit wenig Verzögerung auf den Weg machen konnten.Als wir 17:47Uhr dort eintrafen stellten wir fest, dass hier unsere jährliche Jahresabschlussübung der Gemeinde Thermalbad Wiesenbad auf uns wartete. Die Annahme war, dass eine Lagerhalle von etwa 25x10m zur Hälfte brannte, aber keine Personen oder Tiere mehr im Objekt waren. Die Kameraden der FFW Wiesa und FFW Wiesenbad waren bereits vor Ort und letztere übernahm vorerst die Einsatzleitung. Die Besatzung des TSF-W richtete eine Riegelstellung zu den noch nicht betroffenen Nachbargebäuden ein und entnahm dazu das Löschwasser aus dem Fahrzeugtank.

Die Besatzung unseres MTW bekam den Befehl, eine geeignete Wasserentnahmestelle anzufahren und von dort mittels mitgeführten Schlauchtransportanhängers die Löschwasserversorgung zum mittlerweile eingetroffenen Tanklöschfahrzeug der FFW Schönfeld aufzubauen. Durch das Löschfahrzeug der FFW Schönfeld wurde danach eine zweite Löschwasserversorgung aufgebaut. Nachdem die Löschwasserversorgung gesichert war, übernahmen wir die Überwachung der Atemschutzgeräteträger.

Der Bürgermeister sowie zwei Kreisbrandmeister fungierten bei dieser Übung als Beobachter und werteten ihre Erkenntnisse in einer kurzen Nachbesprechung mit den Führungskräften aus.

 

Ausbildung  zur Brandbekämpfung am exponierten Objekt

Am 09.06.10 trafen sich unsere Kameraden, um sich mit der Brandbekämpfung an einer entlegenen Scheune zu beschäftigen. Dieses Objekt birgt die Besonderheit, dass es außerhalb der Ortschaft, ca. 400m von der nächsten Wasserentnahmestelle entfernt liegt.

Hier heißt es also wie bei so vielen Objekten in unserem Gebiet: Arbeitsteilung!

Während das TSF-W zur Einsatzstelle fährt und die Brandbekämpfung mittels Löschwasser aus dem Tank aufnimmt, fährt der MTW mit Schlauchanhänger (400m B-Schlauch) zur Wasserentnahmestelle. Dort wird die mitgeführte TS 8/8 abgesetzt und danach mit dem Anhänger die Leitung während der Fahrt verlegt. Die Besonderheit bei diesem Objekt besteht nicht nur in der exponierten Lage, sondern hier müssen ca.150m B-Leitung über ein nicht befahrbares Grundstück verlegt werden, was viel Handarbeit und Zeit kostet.

Einsatz: Auslösung der Brandmeldeanlage im Entsorgungsbetrieb

Am 07.06.10 22:53Uhr wurde unsere Wehr mit mehreren Nachbarwehren  zu einem Einsatz in den Nachbarort alarmiert. Um 22:58Uhr rückten wir mit 11 Kameraden aus.  Laut erster Meldung sollte es zu einem Brand in einer Pressanlage gekommen sein, der dann die Brandmeldeanlage ausgelöst hat.

Nach dem Eintreffen unserer Kameraden um 23:03Uhr stellte sich allerdings heraus, dass durch das beherzte Eingreifen eines Mitarbeiters Schlimmeres verhindert werden konnte und Maßnahmen unsererseits nicht erforderlich waren.

Die Kameraden der FFW Wiesa blieben noch solange vor Ort bis die betroffenen Pressballen abtransportiert wurden.

Wo Flammen sind, kann die Feuerwehr nicht weit sein!

Wir haben es am 30.04.10 diesen Jahres sogar noch ein Stück weiter getrieben und uns aktiv am zündeln beteiligt.

Zum alljährlichen Hexenfeuer ist es in unserem Ort mittlerweile eine gute Tratition geworden, dass alle jungen und jung gebliebenen Bürger am Abend des Hexenfeuers in einem Lampion- und Fackelumzug zum Hexenfeuer wandern.

Die Kameraden, unterstützt von der Jugendfeuerwehr, begleiten jedes Jahr diesen Umzug.

Das Hexenfeuer wird dann aus den Flammen der Fackeln und Lampione entzündet und brennt die ganze Nacht.

 

Feuerwehrleute gehen Mittwochs zur Kirche

Zum letzten Dienst stand wieder einmal die Erste Hilfe und der Transport von verletzten Personen auf dem Dienstplan. Zuerst haben wir uns wieder mit dem Erste-Hilfe-Koffer vertraut gemacht und später auch mit unserem neuen Rettungs- und Bergetuch verschiedene Verwendungsmöglichkeiten getestet.

In unserem Land gibt es derzeit die Entwicklung, dass die Menschen immer dicker werden und die Feuerwehr immer öfter dem Rettungsdienst zu Hilfe kommen muß. Um übergewichtige, nicht gehfähige Patienten möglichst schonend zum Rettungswagen zu bringen, werden eben solche Trage- und Bergetücher verwendet. Sollte das nicht auf dem Treppenweg möglich sein, kann u.U. auch die Drehleiter zum Einsatz kommen.

Beim Übungszenario war ein Bürger auf dem Dachboden der Kirche in Neundorf gestürzt und hatte sich Verletztungen am Unterarm und an beiden Beinen zugezogen. Die Aufgabe bestand darin, den Patienten eine gute Erstversorgung zukommen zu lassen, ihn möglichst schonend vom Dachboden abzutransportieren und gleichzeitig einen Landeplatz für den anfliegenden Rettungshubschrauber auszuleuchten. Am Schluss waren alle froh, wieder sicheren Boden unter den Füßen zu haben.

 

Wer hat den Längsten…….Schlauch

Am Mittwoch den 31.03.10 rückten der MTW und das TSFW-Z unserer Wehr zu einem Brand in einem Anbau an unserem Jugednclub aus. Da das Gebäude völlig aus Holz gebaut ist war Eile geboten. Da es in unserem Ort mit der Löschwasserversorgung schlecht bestellt ist musste das wichtige Nass über ca.300m herangeschafft werden. Unser MTW ist dafür gut vorbereitet da er immer eine TS8 sowie 400m B-Schlauch mitführt(Bilder unter dem Button Geschichte).Unser TSFW-Z fuhr direkt zur Einsatzstelle um dort aus dem 750Liter fassenden Löschwassertank die Brandbekämpfung aufzunehmen. Dort angekommen konnte man sehen das alles glücklicherweise nur eine Übung war.Unser frischgebackner Gruppenführer Michael konnte nun gleich sein können beweisen. Pierre führte noch unseren neuen Kameraden an die Vorgehensweise der Brandbekämpfung heran, so das sie schon mal in die Materie schnuppern konnten. img_6117

Und der Winter gibt nicht auf……

Am Samstag den 06.03.10 wurden die Kräfte der FFW Neundorf, Wiesenbad,  Ehrenfriedersdorf und mehrere Rettungswagen zu einem Verkehrsunfall auf der S222 gerufen. Dort war ein PKW, vermutlich wegen der winterlichen Fahrbahnbedingungen, von der Straße abgekommen und hatte sich überschlagen. In der Alarmierung war von meheren eingeschlossenen Personen die Rede was sich glücklicherweise dann nicht bestätigte. Auch wenn wir dadurch kurz nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle schon wieder umkehren konnten wurde doch unsere Ausrückegeschwindigkeit wieder einmal getestet.

 

Ein Samstag im Winter

Am 13.02.2010 war für unsere Feuerwehr ein arbeitsreicher Tag. Am frühen Morgen starteten einige Kameraden zur Atemschutzübungsanlage um dort ihre jährliche Fitnessüberprüfung anzugehen. Am Nachmittag traffen wir uns dann wieder um uns bei einer Ausbildung wieder die Besonderheiten der Brandbekämpfung im Winter vor Augen zu führen. Danach liesen wir den Tag beim obligatorischen Wintergrillen mit unseren Familien ausklingen.