Ereignisse

Mittagsschreck

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Am 30.11.17 wurde um 12:02Uhr die gesamte Feuerwehr der Gemeinde Thermalbad Wiesenbad sowie die Drehleiter der FFw Ehrenfriedersdorf nach Schönfeld alarmiert. Eine unklare Rauchentwicklung in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses ließ viele Fragen offen. Leider blieb bei der Besetzung unserer Fahrzeuge auch einige Plätze leer. Wir konnten zwar mit sechs Kameraden um 12:07 Uhr das Geräthaus verlassen, doch leider befand sich nur ein Atemschutzgeräteträger unter den Einsatzkräften. Als wir um 12:13Uhr im Nachbarort eintrafen bildete unser Geräteträger mit dem einzigen!vor Ort befindlichen Geräteträger der FFw Schönfeld einen Trupp der unter Atemschutz in die Wohnung vorgehen konnte. Während ein Trupp der FFw Ehrenfriedersdorf über die Wohnungstür vorging, erkundete unser Trupp über die Terassentür das Innere der verrauchten Wohnung. Zwei Katzen wurden gerettet und die Ursache für die Verrauchung festgestellt. Gegenstände die auf einem angestellten Küchenherd gelagert waren, waren geschmolzen und hatten so für die starke Rauchentwicklung gesorgt. Der Herd wurde abgestellt, beräumt und die Wohnung belüftet. Der fade Nachgeschmack bleibt aber, denn an einem Wochentag, in der Mittagszeit ist die Verfügbarkeit von Atemschutzgeräteträgern sehr eingeschränkt und sollte uns wieder Anlass sein intensiv Mitstreiter zu suchen.

Herbststurm

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Die Nacht vom 28.10. auf den 29.10.2017 war im Erzgebirge besonders stürmisch. Windgeschwindigkeiten bis zu 176 km/h wurden auf dem 30 km entfernten Fichtelberg gemessen. Am 29.10. 17 wurden unsere Kameraden 08:10 Uhr zur Staatsstraße 222 alarmiert. Auf die wichtige Verbindungsstraße zweier Bundesstraßen waren mehrere Bäume gefallen. Unter Einsatz mehrerer Kettensägen und viel Muskelkraft konnten fünf größere Bäume und unzählige herabgefallene Äste beräumt werden, auch die Drehleiter aus Ehrenfriedersdorf kam zum Einsatz. Hinter einer Gaststätte drohte ein Baum auf ein Haus zu fallen. Da derzeit keine Möglichkeit bestand den Baum zu beseitigen, wurde kurzerhand aus  Baustreben eine Stützkonstruktion an den Baum  gebaut. Die Straße bleibt noch einige Tage gesperrt. Gegen 12:00 Uhr konnten die Kameraden den Einsatz beenden.

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Türnotöffnung

Am 31.08.17 wurden unsere Einsatzkräfte um 20:52Uhr zu einer Türnotöffnung alarmiert. Eine allein lebende Person konnte sich während eines Telefonates nicht mehr richtig äußern weshalb die Angehörigen die Nachbarn informierten. Da sie sich keinen Zutritt zu dem Gebäude verschaffen konnten konnten wählten sie den Notruf. Unsere Kameraden öffneten die Tür und betreuten die Person bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Nach dem unsre Kräfte die Retter beim Patiententransport zum Rettungswagen unterstützt haben, sicherten sie die Hauseingangstür entsprechend. Nach Rücksprache mit der zwischenzeitlich eingetroffenen Polizei wurde das Haus verschlossen.

Alarmierung zum Wohnungsbrand

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Am Montag, den 21.08.17 wurden wir  um 18:18Uhr zu einem Wohnungsbrand nach Wiesenbad alarmiert.
Vor Ort angekomm, ging unser Angriffstrupp unter schwerem Atemschutz zur Menschenrettung vor.  Gemeinsam mit den anderen Kameraden unserer Gemeinde, retteten wir 5 Personen.Unser MZF baute eine Wasserversorung von einen 100m entfernten Unterflurhydrant zum Brandobjekt auf.Zusätzlich baute die Feuerwehr Wiesa eine zweite Wasserversorung von einem kleinen Bach auf.

Zum Glück handelte es sich hier nur um eine Übung, somit ist keiner zu Schaden gekommen und das Zusammenspiel unserer Feuerwehren konnte wieder trainiert werden.

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Sicher ankommen oder tief fallen?

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Unsere Feuerwehr besitzt zwei Gerätesätze zur Absturzsicherung.
Sie soll unseren Kameraden helfen, sich sicher in Höhen zu bewegen und sicher Hinternisse zu überwinden.Dies übten unsere Kameraden am 16.08.17 an einer Brücke.
Dabei ist es notwendig Ruhe zu bewahren und sich immer gut zu sichern.
Deshalb müssen die Kameraden sich in festgelegten Abständen, je nach Situation mit einer Bandschlinge sichern, durch die dann das Seil geführt wird.

Schwieriges Schmieriges

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Am 07.06.17 wurde nach dem erfolgten Abriss der ehemaligen Strumpffabrik ein Abrissbagger von einem Transportunternehmen abgeholt. Die vierachsige Zugmaschine mit dem Dreiachstieflader hatte Mühe in den engen Gassen zu rangieren. Bei eben dieser Maßarbeit platzte, während der Passage der Hauptstraße, eine Hydraulikleitung und Hydrauliköl trat aus. Im selben Augenblick kollidierte ein PKW mit einem Begleit-LKW des Schwertransports nur 30 Meter entfernt. Wie gerufen trat eine Streifenwagenbesatzung der Polizei auf den Plan. Diese nahm den Unfall auf und sicherte den leckgeschlagenen Schwertransport. Durch das ausgetretene Öl war die Fahrbahn sehr rutschig.Um 10:33Uhr wurde unsere Wehr zum binden des Hydrauliköles und zur Verkehrsabsicherung alarmiert. Die Kameraden nahmen das Öl auf und stumpften damit die Fahrbahn wieder ab. Während dieser Arbeiten blieb die Hauptstraße gesperrt. Ferner kam die Ölwehr des Erzgebirgskreises zum Einsatz.

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Schutzengel im Sondereinsatz

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Am 22.05.17 befuhr ein PKW die Zschopautalstraße in Richtung Wiesenbad. Aus noch ungeklärter Ursache kam er dabei in einer Linksurve ins Schleudern, rutschte zwischen zwei Bäumen hindurch auf das angrenzende Feld, überschlug sich dort mehrfach und kam in der Uferböschung zur Zschopau zum stehen. Wie durch ein Wunder konnte der Fahrer leicht verletzt das Fahrzeug verlassen. Da der Ereignissort zunächst unklar war wurden um 19:14Uhr die Kameradenm der FFW Wiesenbad und Neundorf alarmiert. An der Einsatzstelle angekommen wurde das Fahrzeug gesichert und auf auslaufende Betriebsstoffe kontrolliert. Da dies nicht der Fall war rückten die Kameraden aus Wiesenbad und unsere Besatzung des Mehrzweckfahrzeuges wieder ab. Die Besatzung des Tragkraftspritzenfahrzeugs blieb mit den Kollegen der Polizei vor Ort und unterstützten die Bergung durch ein Bergungsunternehmen. Gegen 20:45Uhr konnten die Kameraden den Einsatz beenden.

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Unsere Kameraden leisten Nachbarschaftshilfe

Am 09.05.2017 lösten gegen 17:57 Uhr die Meldeempfänger und Sirenen unserer Wehr aus. Im benachbarten Ehrenfriedersdorf sollte in einem Mehrfamilienhaus ein Rauchmelder Alarm gegeben haben. Weiterhin wurden die Kameraden aus Geyer und Thum sowie der Gerätewagen Atemschutz des Landkreises zur vermeintlichen Einsatzstelle entsand. Aufgund der Tageszeit war es für uns leicht in voller Mannschaftsstärke auszurücken. In Ehrenfriedersdorf angekommen stellte sich schnell heraus, dass es sich hier um eine Übung handelte. Die Besatzung unseres TSF-W wurde unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingesetzt. Die Besatzung unseres Mehrzweckfahrzeugs organisiert derweil die Verletztensammelstelle. Hier wurden alle betroffenen Personen gesammelt die von den Atemschutztrupps, über die Schiebeleiter der Kameraden aus Geyer oder die Drehleiter Ehrenfriedersdorf gerettet wurden. Für all unsere Kameraden war es eine gute Möglichkeit um Handlungsabläufe zu festigen und die Zusammenarbeit mit den anderen Wehren zu üben. Im Anschluss wurde die Übung noch bei einem kleinen Imbiss im Gerätehaus der FFW Ehrenfriedersdorf ausgewertet.

Frieren trotz jeder Menge Holz.

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Zum ersten Einsatz in diesem Jahr wurden unsere Kameraden am 11.01.17 um 06:27 Uhr gerufen. Bei klierenden 16 Grad unter Null war auf der Staatsstraße 222 am sogenannten Kalten Muff ein mit Holz beladener LKW von der Straße abgekommen und kam auf der Beifahrerseite zum liegen. Nach dem Eintreffen unserer zehn Kräfte um 06:37Uhr wurde die Einsatzstelle abgesperrt , ausgeleuchtet und erkundet. Glücklicherweise war der Fahrer unverletzt und Betriebsstoffe traten ebenfalls nicht aus dem Fahrzeug aus. Die parallel alarmierten Kräfte der FFW Ehrenfriedersdorf und die Rettungswagenbesatzung aus Geyer wurden an der Einsatzstelle also nicht benötigt. Unsere Kameraden sicherten bis Tagesanbruch die Unfallstelle und leuchtenden diese für die Arbeit der Polizei aus. Gegen 08:00 Uhr übergaben die Kräfte durchgefroren den Ereignisort an die Polizei.Im Laufe des Tages wird das Fahrzeug wieder auf die Straße gebracht.

Hartnäckiger Schornsteinbrand

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Ein Schornsteinbrand rief am 03.12.16  zehn unserer Kameraden auf den Plan. Gegen 14:06 Uhr riefen Melder und Sirene zum Einsatz. Aus einem Wohngebäude drang grau- weißer Rauch aus dem sanierten Schornstein als unsere Kameraden 14:10 Uhr eintrafen. Die Erkundung ergab das es im Schornstein brannte und Rauch im Dachgeschoss aus dem Gemäuer quoll. Unverzüglich wurde das Abdeckblech auf dem Schornstein entfernt, der Rauch konnte nun ungehindert über die Schornsteinöffnung austreten. Parallel wurden die Kameraden aus Schönfeld, der Gemeindewehrleiter und ein Schornsteinfeger alarmiert. Die Besatzung unseres Mehrzweckfahrzeuges stellte zwischenzeitlich eine Wasserversorgung aus dem 60 Meter entfernten Dorfbach her. Der Edelstahleinsatz im Schornstein ließ sich recht problemlos säubern förderte aber eine neue Problematik zu Tage. Der Brand befand sich am alten, gemauerten Schornstein. Daraufhin wurden die Geschossdecken im Gebäude geöffnet um eine Brandausbreitung zu verhindern.Der Schornstein wurde ständig mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Es wurden Löschversuche mit Kies, CO2 und Löschpulver eingeleitet. Gegen 17:00 Uhr nahm die Brandintensität ab, so dass der Einsatz vorerst beendet werden konnte.Die Temperatur im Schornstein wurde die ganze Nacht kontrolliert.

Am Sonntag Morgen stieg die Temperatur im Bereich des Dachgeschosses erneut extrem an, so dass gegen 09:55 Uhr die Melder der FFW Neundorf, Schönfeld und des Gemeindewehrleiters ausgelöst wurden. Nach Rücksprache mit dem Schornsteinfeger wurde nun der Edelstahlschornstein aus dem alten Schornstein entfernt und der verbliebene, brennende Glanzruß mit dem Kehrgerät der FFW Schönfeld abgekehrt. Diese Maßnahme brachte nun den endgültigen Erfolg. Die Temperatur im Schornstein sank rasch und der Einsatz unserer acht Kameraden konnte 13:30 Uhr beendet werden .

Brand in einer Müllpresse

Am 21.09.16 kam es gegen Mittag zu einem Brand in einer Müllpresse, die in einem Entsorgungsbetrieb lief. Gegen 12:04 Uhr wurden alle Wehren der Gemeindefeuerwehr Thermalbad Wiesenbad alarmiert. Um 12:14 Uhr traf unsere Wehr mit acht Helfern im benachbarten Wiesa ein. Der Brand war unterdessen durch einen Mitarbeiter mittels eines Feuerlöschers gelöscht worden. Die Kameraden kontrollierten die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera und setzten die ausgelöste Brandmeldeanlage zurück. Gegen 12:45 Uhr waren die Kameraden ins Gerätehaus zurückgekehrt und konnten den Einsatz beenden.

Ausbildung zur Brandbekämpfung

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Die Temperaturen im September 2016 erinnerten eher an Hochsommer als an Herbst und deshalb war es in anderen Gebieten Sachsens schon zu einigen Wald- und Flächenbränden gekommen. Grund genug für unsere Kameraden am 14.09.16 eine derartige Ausbildung zu absolvieren. Als Aufstellfläche für die Fahrzeuge diente die Wiese an einem Fluss. Die Schlauchleitung musste über eine Brücke in den gegenüberliegenden Wald verlegt werden. Unsere Kameraden wuchteten also die zwei ca. 150 kg schweren Pumpen aus den Fahrzeugen um sie am Ufer zu platzieren und verlegten die Schlauchleitung über die Brücke. Solche Aufgaben sind personell und zeitlich sehr aufwendig und man kann sich glücklich schätzen wenn man genug Kameraden zur Verfügung hat. Danach konnte die Brandbekämpfung aus sechs Rohren beginnen. Es zeigt sich immer wieder das die Handgriffe sitzen müssen, aber das auch genügend Personal vorhanden sein muss um eine effektive Brandbekämpfung zu gewährleisten. Leider ist Letzteres tagsüber in unserer Gemeinde oft nicht der Fall, da viele Kameraden auswärts arbeiten. Es wäre schön wenn sich mehr Bürger ganz konkret vor Ort für die Allgemeinheit einsetzen würden. Der Rückbau der Leitungen zog sich übrigens bis Einbruch der Dunkelheit hin, so dass die Funktion unseres Notstromaggregats und der Scheinwerfer ebenfalls noch getestet werden konnte.

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Ein heißer Ofen

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Vermutlich hat ein Bürger unseres Ortes am 14.08.16 seinen Küchenherd nicht richtig abgeschaltet, ihn  aber als Abstellfläche genutzt. Darauf hin wurde um 19:12 Uhr unsere gesamte Gemeindefeuerwehr, der Kreisbrandmeister und ein Rettungswagen dorthin alarmiert. Als unsere Kameraden 19:17 Uhr dort eintrafen ging der Angriffstrupp unter Atemschutz mit einer Schnellangriffsleitung in das Gebäude vor. Die Besatzung unseres Mehrzweckfahrzeuges stellte derweil eine Wasserversorgung aus dem Dorfbach her. Nachdem erkannt wurde, dass lediglich ein Pappkarton auf dem Küchenherd brannte und keine Person in der Wohnung war, wurde dieser sofort aus dem Fenster geworfen und draußen abgelöscht. Der Trupp im Inneren kontrollierte nun weiter die Wohnung mit der Wärmebildkamera während vor dem Haus der Überdrucklüfter von der FFW Schönfeld in Stellung gebracht wurde um das Gebäude zielgerichtet zu belüften. Danach konnte die Wohnung an den Besitzer übergeben werden und die Kameraden um 20:30 Uhr den Einsatz beenden.

Grundlagen

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Beim Ausbildungsdienst am 03.08.16 setzten wir uns mit den Basismaßnahmen der Feuerwehr nach Verkehrsunfällen auseinander. Diese Art der Einsätze bildet einen nicht unerheblichen Teil unserer Arbeit. Auch wenn unsere Ortswehr nicht mit hydraulischem Rettnugsgerät ausgestattet ist können wir doch schon einige Maßnahmen ergreifen, sollten Unfallopfer in ihren Fahrzeugen eingeklemmt sein. Durch eine zügige Absicherung der Einsatzstelle und eine gute Raumordnung schafft man gute Arbeitsvoraussetzungen. Durch Anlegekeile, Stahlseile, Greifzug und Steckleiterteile kann ein Fahrzeug gegen Um- oder Absturz gesichert werden. Schließlich sind ein sichergestellter Brandschutz, ein gutes Glas- und Batteriemanagement sowie zielgerichtete Erste- Hilfe- Maßnahmen die Grundlagen für einen effektiven Einsatz von Schere, Spreizer, Rettungszylinder und Co.

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Blitz spaltet Baum

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Am 25.06.16 wurden unsere Kameraden zur nahegelegenen Ortsverbindungsstraße  Ehrenfriedersdorf- Falkenbach gerufen. Auf der Staatstraße 222, ca. 200m nach der Raststätte Kalter Muff, hatte bei einem Sommergewitter der Blitz in eine ca. 20m hohe Fichte eingeschlagen und den Stamm fast komplett aufgespaltet. Unsere Kameraden wurden von einem Bürger darauf hingewiesen und schauten sich die Sache vor Ort an. Sie haben gegen 13:28Uhr die anderen Kräfte nachalarmiert. Das zweite Fahrzeug traf  um 13:34Uhr am 2km entfernten Ereignisort ein. Es waren elf Kameraden an der Einsatzstelle. Einige Teile des Stammes lagen auf der Straße und die Fichte drohte umzustürzen. Deshalb wurde die Straße komplett gesperrt, der Baum vorsorglich gefällt und anschließend beräumt. 14:20Uhr konnten unsere Kameraden den Einsatz beenden.

Vorbereitung auf die Naturgewalt.

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Die Kameraden der Gemeindefeuerwehr versammelten sich am 25.06.16 zur gemeinsamen Ausbildung. Durch die Ortsteile Wiesa und Thermalbad Wiesenbad fließt die Zschopau. Bereits 2002 war diese über die Ufer getreten und hatte große Schäden angerichtet. Seither wurde seitens des Freistaates viel Geld investiert und 2015 neue Flutschutzwände im gesamten Ortsgebiet von Wiesa fertiggestellt. Um das ablaufende Oberflächenwasser hinter den Wänden abpumpen zu können wurden in den anliegenden Straßen Pumpenschächte eingebracht. Seitens der Landestalsperrenverwaltung wurden unserer Gemeinde zwei Anhänger mit Pumpentechnik zu Verfügung gestellt, die an den Schächten eingesetzt werden können. Unsere Kameraden machten sich bei diesem Termin mit der Taktik vertraut und erlernten den Umgang mit der Technik. Jeder Pumpenschacht wird mit einer elekt. Schmutzwasserpumpe betrieben. Die Energie liefert ein dazugehöriges Notstromaggregat, dass auch noch einen Scheinwerfer versorgt. Absperrmaterial vervollständigt die Ausstattung. Ab Hochwasserwarnstufe drei kommt die Technik zum Einsatz.

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Einsatz durch auslaufende Betriebsstoffe

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Am 26.01.16 wurden unsere Kameraden gegen 21:25Uhr zu einem PKW mit auslaufendem Benzin gerufen. Aufmerksame Bürger hatten die auslaufende Flüssigkeit bei dem am Straßenrand abgestellten Kleinwagen bemerkt. Die Einsatzstelle befand sich nur 150m vom Gerätehaus entfernt und war schnell erreicht. Die Kameraden sicherten jene ab, fingen das wenige Benzin mit einer Schüttmulde auf und streuten den Bereich mit Bindemittel ab. Nach ca. einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden, da die Besitzerin das Fahrzeug mit der Hilfe unserer Kameraden aus dem öffentlichen Verkehrsraum entfernte und das Fahrzeug weiter durch die untergestellte Schüttmulde „abgesichert“ war.

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Verbranntes Brötchen ruft Brandschützer auf den Plan.

Wenn Brötchen zu lang in der Mikrowelle stark erhitzt werden, könnte dass mit einer eindrucksvollen Rauchentwicklung einher gehen. Als genau das am 21.1.16 in der Reha-klinik Thermalbad Wiesenbad geschieht löst folgerichtig die automatische Brandmeldeanlage aus. Um 08:34Uhr werden alle Feuerwehren der Gemeinde Thermalbad Wiesenbad sowie Drehleiter aus Buchholz alarmiert. Als neun Kameraden unserer Ortsteilwehr 08:48Uhr an der Klinik eintreffen und damit eine erste Führungskraft, sind die Wiesenbader Kameraden bereits vor Ort. Sie hatten schon den Grund der Auslösung herausgefunden, so dass nach kurzer Rücksprache mit der Geschäftsführung und der technischen Leitung die Brandmeldeanlage zurückgestellt werden konnte. Um 09:30Uhr war die Einsatzbereitschaft im Gerätehaus wieder hergestellt und die Kameraden konnten den Einsatz beenden.

Feuer im Vereinsheim

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Am frühen Morgen des 20.12.15 wurden unsere Kameraden gegen 01.15Uhr zu einem Feuer im Vereinsheim eines Motorradclubs im benachbarten Schönfeld alarmiert. Gegen 01:21Uhr verließen beide Fahrzeuge vollbesetzt das Gerätehaus. Alle Wehren der Gemeinde Th. Wiesenbad machten sich auf den Weg dorthin. Eine Holzverkleidung und die Dachkonstruktion waren in Brand geraten. Die Kameraden aus Schönfeld und Wiesa übernahmen den Innenangriff sowie die Wasserversorgung. Unsere Kameraden unterstützen mit der Stellung des sogenannten Rettungstrupps. Im Weiteren sicherten wir die Einsatzstelle ab und unterstützten bei der Ausleuchtung. Durch das öffnen des Daches und den Einsatz der Wärmebildkamera konnte der Einsatz zügig beendet werden. Unsere Kameraden konnten sich gegen 03.30Uhr wieder auf den Weg in die heimischen Betten machen.

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Rauch über Neundorf

Am 04.11.2015 wurde unsere Wehr wegen einer unklaren Rauchentwicklung an die alte Wiesaer Straße gerufen. Als die Kameraden 14:30Uhr alarmiert wurden ahnten sie schon, dass es sich um eine im Herbst gebräuchliche Verbrennung von Laub handeln könnte. Nach wenigen Minuten bestätigte sich der Verdacht, der beaufsichtigende Bürger wurde belehrt und die acht Kameraden konnten einrücken und so 14:54Uhr den Einsatz beenden.

Orkanböen im Zschopautal

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Nach der tagelangen, sommerlichen Hitze entluden sich am 05.07.15 örtlich starke Gewitter im Erzgebirgskreis. In der Gemeinde Th. Wiesenbad kam es mit dem Gewitter zu Orkanböen und Hagel. Unsere Wehr wurde gemeinsam mit den Wiesenbader Kameraden um 14:41Uhr zu mehreren umgestürzten Bäumen auf der Talstraße Richtung Wiesenbad alarmiert. Wir machten uns gegen 14:46Uhr mit 12 Kameraden auf den Weg. Es blockierten zwischen beiden Orten insgesamt zehn Bäume die Straße. Beide Wehren arbeiteten von jeweils ihrer Seite aufeinander zu. In Wiesenbad war eine Garage von Schlamm überflutet worden. Während die Wiesenbader Kameraden weiter auf der ebenfalls betroffenen B 101 eingesetzt waren nahmen wir uns dieser Aufgabe an. Wir beräumten die Garage und reinigten sie anschließend. Gegen 17:00Uhr konnten wir ins Gerätehaus zurückkehren und mit der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft beginnen.

 

Einsatzübung: Wohnungsbrand im Ortsteil Wiesa

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Am 26.06.2015 wurden die Kameraden der ganzen Gemeindefeuerwehr gegen 20:10 Uhr zum Wohnungsbrand mit starker Rauchentwicklung im Ortsteil Wiesa gerufen. Ebenfalls kam die Drehleiter der FFW Ehrenfriedersdorf zum Einsatz. Bei einem fingierten Wohnungsbrand im zweiten Obergeschoss wurden mehrere Personen vermisst. Ein Mann hatte sich auf das Dach gerettet. Die Kameraden aus Wiesa und Schönfeld begannen 20:17Uhr sofort mit dem Innenangriff und der Personensuche. Die FFW Schönfeld stellte den Abschnittsleiter für den Einsatzabschnitt „Innen“. Unsere 16 Kameraden verstärkten mit einem Trupp unter Atemschutz und dessen Überwachung, den Innenangriff. Wir stellten die Abschnittsleitung für den Einsatzabschnitt „Außen“. Diese veranlasste die sofortige Rettung der Person auf dem Dach über die Drehleiter und deren Weiterversorgung. Durch unser Mehrzweckfahrzeug wurde die Wasserversorgung aus einem ca. 250m entfernten Mühlgraben für die ganze Einsatzstelle abgesichert. Da sich herausstellte, dass mehrere Personen vermisst werden wurde eine Verletztenablage zur Übergabe an den nachrückenden Rettungsdienst geschaffen und mit EH-Material und ausgebildeten Kameraden besetzt.

Nach den Aufräumarbeiten wurde gegen 22:00Uhr am Wiesaer Gerätehaus bei einem kleinen Imbiss eine kurze Rückschau auf die Übung gehalten.

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Zusammenspiel

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Das Zusammenspiel aller Helfer aus Feuerwehr und Rettungsdienst spielt beim Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen eine besondere Rolle. Während der Rettungsdienst über die Priorität der zu rettenden Personen entscheidet muss die Feuerwehr die Sicherung und den schnellen Zugang zum Patienten schaffen sowie eine effiziente technische Rettung durchführen. Bei einer Übung am 13.5.15 konnten wir mit einigen Kräften der FFW Wiesa und zwei Kollegen der Johanniter- Unfall- Hilfe e.V. dieses Zusammenspiel üben. Nach einer kurzen theoretischen Einsweisung wartete ein Szenario auf die Helfer. Ein PKW hatte einen Unfall und lag fahrerseitig auf der Straße. Im PKW war eine Person reanimationspflichtig eine weitere eingeklemmt aber nicht lebensgefährlich verletzt. Die ersteintreffenden Kräfte haben die bewusstlose Person sofort duch eine sog. Crashrettung aus dem Fahrzeug befreit und die Reanimationmaßnahmen eingeleitet. Der Rettungsdienst entschied dann mit dem Gruppenführer die zweite Person wirbelsäulenschonend zu retten. Während die Person im Fahrzeug, durch die entfernte Frontscheibe ständig betreut wurde, wurde die andere Person weiter reanimiert. Nachdem das Dach des Fahrzeugs entfernt worden war konnte auch die zweite Person mittels Vakkuummatratze gerettet werden. Für alle Beteiligten war es ein lehrreiche Veranstaltung. Bleibt noch der Fa. Schiefer, der Fa. Obst, der Fa. Dietz und Familie Meischner für ihre Unterstützung zu danken.

Erstes Unwetter über dem Erzgebirge

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Am 27.04.15 zog das erste Unwetter in diesem Jahr über das Erzgebirge. Im Gemeindegebiet waren durch starke Niederschläge Straßen überschwemmt und Felder abgerutscht. So wurde die FFW Neundorf um 15:55Uhr alarmiert um Unwetterschäden auf dem Wiesenbader Weg zu beräumen. Es handelte sich dabei um Geröll das die Straße überspült hatte und einige Straßeneinläufe die durch Unrat verstopft waren. Mit dem Besen und einer abschließenden Spülung zur Straßenreinigung konnte dem zu Leibe gerückt werden. Um 16.40Uhr wurde unsere Wehr zu einer verstopften Schleuse gerufen. Das aufgestaute Wasser lief schon in einen Keller. Die Kameraden pumpten das Wasser ab und versuchten anschließend, auch durch großen körperlichen Einsatz, die Schleuse wieder frei zu bekommen was leider nicht gelang.

 

Waschtag

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In einer Wäscherei im Ortsteil Schönfeld ist Wäsche in einem Trockner in Brand geraten. Zuerst versuchten Mitarbeiter mit Handfeuerlöschern das Feuer zu bekämpfen, was aber nicht gelang- sie verließen das Gebäude. Um 07.02Uhr wurden alle Kräfte der Gemeindefeuerwehr Thermalbad Wiesenbad alarmiert. 07.08Uhr konnten wir mit zehn Kameraden, davon vier Atemschutzgeräteträger, zum Einsatzort abrücken. Als wir 07.14Uhr eintrafen war nur der Einsatzleiter aus der FFW Schönfeld vor Ort. Nach kurzer Erkundung beräumte ein Trupp, ab 07.16Uhr unter Atemschutz den Trockner und brachte, die im wahrsten Sinne des Wortes heißen Teile, nach draußen um sie mittels Schnellangriffsleitung abzulöschen. Dies geschah um einen Wasserschaden in der Halle zu vermeiden. Ein weiterer Trupp der FFw Schönfeld kontrollierte den Trockner und beräumte das Förderband auf dem die Wäsche lag auch unter zu Hilfenahme einer Wärmebildkamera. Da die Halle verraucht waren setzten die Schönfelder Kameraden einen Hochleistungslüfter um die Halle entsprechend zu ventilieren. Um 08.04Uhr konnten wir die Einsatzstelle verlassen.

 

 

 

 

Schuppenbrand

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Am 05.06.2014 wurden unsere Kameraden um 14:09 Uhr zu einem Schuppenbrand in Neundorf alamiert.Während die anderen Wehren der Gemeinde Thermalbad Wiesenbad für den Einsatz ausrüsteten, stellte sich die Personaldecke unserer Wehr anfangs recht dünn dar. Um 14:14 Uhr verließen wir das Gerätehaus mit neun Kameraden in Richtung Einsatzstelle.Etwa eine Minute später traf das TSF/W-Z am Einsatzort ein und begann mit der Brandbekämpfung mittels Schnellangriffvorrichtung. Unterdessen baute das MZF eine Wasserversorgung vom Unterflurhydranten aus ca. 100m Entfernung auf. Ein Dreiertrupp bestehend aus Neundorfer und Wiesaer Kameraden öffnete unter Atemschutz die Dachhaut des Anbaus und löschte brennendes Material ab. Im Anschluss wurde die Dachkammer ausgeräumt und auf Glutnester überprüft. Nach Beräumung der Einsatzstelle wurde der Rückmarsch angetreten. Um 16:05 Uhr war die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt und alle freuten sich auf den verdienten Kaffee.

Brand im Entsorgungsbetrieb

Um 14:46 Uhr wurde die FFw Neundorf gemeinsam mit den anderen Ortsfeuerwehren der Gemeinde Th. Wiesenbad über Meldeempfänger und Sirene zu einem Brandeinsatz in die Fa. Grübler nach Wiesa gerufen. Der stellvertretende Kreisbrandmeister wurde an diesem 29. Mai 2014 ebenfalls alarmiert. Wir rückten um 14:50 Uhr mit Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF/W) und dem Mehrzweckfahrzeug  (MZF-TS STA) sowie einem Privat-PKW aus. Mit 15 Kameraden trafen wir bei dem Entsorgungsbetrieb im Nachbarort um 14:58 Uhr ein. Die kurz vor uns angekommenen Kräfte der FFw Wiesa und FFW Schönfeld waren mit einem Trupp unter Atemschutz (PA) und einem C- Rohr zur Brandbekämpfung ins betroffene Gebäude vorgegangen. Der Einfüllschacht einer Ballenpresse in der Sortierhalle war in Brand geraten. Wir bekamen den Auftrag von der gegenüberliegenden Hallenseite (Nordseite) ebenfalls einen Angriff zum brennenden Einfüllschacht aufzubauen. Daraufhin, wurde dass TSF/W auf dieser Hallenseite in Stellung gebracht und ein Trupp unter PA nahm mit einem C-Rohr die Brandbekämpfung auf, ein weiterer Trupp wurde als Rettungstrupp bereitgestellt. Die Mannschaft des MZF-TS baute unterdessen die Wasserversorgung vom Löschteich zu unserem TSF/W auf. Ein Atemschutztrupp der FFw Wiesenbad stand für weitere Aufgaben bei uns in Bereitschaft. Im Verlauf der Brandbekämpfung setzte der Neundorfer Angriffstrupp zur Erhöhung der Löschwirkung eine Mittelschaumpistole ein. Die Kameraden aus Wiesa öffneten die betroffene Presse, entfernten sämtliches brennbares Material und löschten Glutnester ab. Zum Abschluß erfogte noch eine Kontrolle mittels Wärmebildkamera, welche die Kameraden aus Neudorf zum Einsatzort brachten. Gegen 16:45 Uhr konnten wir den Einsatzort verlassen und gegen 17:30 Uhr war die volle Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.

 

Rauchentwicklung

Übung Topfmarkt

Am Mittwoch, den 23.04.14, durchzogen dunkle Rauchschwaden den Bereich an der alten Wiesaer Str. Aus einem leerstehenden Häuschen quoll schwarzer Rauch. Eine realitätsnahe Einsatzübung stand auf dem Programm. Während das TSF-W direkt vorm Haus Aufstellung nahm hielt unser MZF gegenüber am Dorfbach der als Löschwasserentnahmestelle diente. Eine Person rief am Fenster um Hilfe und eine zweite Person wurde vermisst. Der Angriffstrupp ging sofort unter Atemschutz und mit der Schnellangriffsleitung ausgerüstet zur Personensuche. Nachdem die Person am Fenster über eine Leiter aus dem ersten Obergeschoss gerettet war ging der Schlauchtrupp unter Atemschutz ins Gebäude. Dieser verbrachte die gerade vom Angriffstrupp aufgefundene Person ins Freie. Der Angriffstrupp durchsuchte weiter das Gebäude. Nach der Menschenrettung bekämpften beide Trupps das imaginäre Feuer. Zwischenzeitlich war von der Wasserentnahmestelle am Dorfbach durch die anderen Kameraden eine stabile Löschwasserversorgung aufgebaut worden.

Übung Topfmarkt

Hagelschlag

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Starkniederschlag, Sturm und Hagel fegten am 04.08.2013 auch über Neundorf. Kurz nachdem der große Hagelschlag vorbei war ertönte die Sirene. 16.03 Uhr  hieß es auf dem Meldeempfänger „Wasserschaden in der Hauptstraße Neundorf“, gleichzeitig wurde bekannt, dass sich am Topfmarkt das abfließende Wasser staute. Mit je einem Fahrzeug ging es zu den beiden Schadensstellen. Im Gebäude an der Hauptstraße war Wasser und Hagelkörner in die Garagen eingedrungen. Mit Tauchpumpe und Schippe wurde der gröbste Schaden beseitigt. Auf dem Topfmarkt wurde der verschmutzte Gullydeckel  gereinigt und das Wasser konnte ablaufen. Anschließend wurde noch Geröll von der Fahrbahn geräumt. Anschließend fuhren beide Fahrzeuge zum Wiesenbader Weg, ein umgestürzter Baum konnte beseitigt werden. Im weiteren Verlauf, kurz vor der Einmündung auf die Talstraße, war ohne Gefährdung der eigenen Kräfte und ohne Spezialtechnik nichts mehr zu machen. Eine größere Anzahl von Bäumen lag übereinander auf der Fahrbahn  Die Ortsstraße nach Wiesenbad musste gesperrt werden. Gegen 18.00 Uhr war wir wieder im Gerätehaus. Zwölf Kameraden waren im Einsatz.

Fehleinsätze

Nachdem in den letzten Wochen schon zwei mal Fehlauslösungen automatischer Brandmeldeanlagen unsere Kameraden beschäftigten wurden unsere Kameraden am 13.07.13 gegen 22.15Uhr alarmiert. Ein aufmerksamer Bürger hatte in einiger Entfernung einen Feuerschein an einem leerstehenden Gebäude bemerkt und die zuständige Leitstelle in Annaberg-B. verständigt. Alle vier Wehren der Gemeinde Thermalbad Wiesenbad wurden alarmiert. Da die Einsatzstelle nicht näher festzulegen war, fuhren die Kameraden aus Schönfeld und Wiesa die Strecke ab, konnten aber bis auf ein Lagerfeuer keine Auffälligkeiten feststellen.Der Einsatz wurde eingestellt. Eine Meldung, dass im Ortsteil Schönfeld ein Stallgebäude in Flammen stehen soll, ließ kurzfristig den Puls aller Beteiligten nocheinmal steigen. Der Kreisbrandmeister traf als Erster an der vermeintlichen Einsatzstelle ein und konnte Entwarnung geben, auch hier war es ein Lagerfeuer welches für diese Verwechslung sorgte. Gegen 23.15Uhr konnten unsere 13 eingesetzten Kameraden wieder in sommerlichen Samstagabend zurückkehren aber sicherlich ohne noch ein Lagerfeuer zu entfachen.

 

Schon wieder ein tragischer Unfall.

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Am 15.02.13 wurden wir um 14:48Uhr zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Leider hatte sich wieder einmal ein schwerer Verkehrsunfall auf der Staatstraße 222 in Richtung Ehrenfriedersdorf ereignet. Unsere Kameraden rückten 14:51Uhr zur Einsatzstelle ab und trafen dort 14:55Uhr, zeitgleich mit dem Rettungsdienst ein. Ein PKW war Ausgangs einer leichten Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen und prallte in der Folge frontal gegen einen Baum. Der Notarzt konnte leider nichts mehr für den einzigen Insassen tun. So blieb unseren Kameraden nur die Unfallstelle abzusichern und den Brandschutz zu gewährleisten. Die etwas später eingetroffenen Kameraden aus Ehrenfriedersdorf bargen dann, in Absprache mit der Pollzei, den Leichnam. Die 15 eingesetzten Kameraden konnten sich 15:43Uhr wieder einsatzbereit melden. Leider hatte auf dieser Straße wiedereinmal ein Leben ein tragisches Ende genommen.

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Nach dem Winter kam das Wasser.

Am 27.12.12 hatte  starkes Tauetter Flüsse und Bäche anschwellen lassen. Ein Entwässerungskanal an unserer ehemaligen Schule, die außer der KITA auch unseren Schulungsraum beherbergt, hatte in vergangener Zeit sehr gelitten und konnte nun die große Menge an Tauwasser nicht bewältigen. Als unsere Kameraden 13:30Uhr alarmiert wurden hatte der Bauhofmitarbeiter bereits mehrere Stunden vergeblich gekämpft. Als unsere 16 Kameraden 13:35Uhr an der Einsatzstelle eintrafen wurde zuerst das Kellergeschoss, was ca. 25cm unter Wasser stand, mittels TS8/8 ausgepumpt. Später wurde die „Feinarbeit“ durch die Wasserstrahlpumpe und die elektrische Schmutzwasserpumpe besorgt. Der Kanal wurde durch unsere Kräfte gespült doch auch das herbeigerufene Kanalreinigungunternehmen konnte nur wenig Abhilfe schaffen. Schlussendlich konnte der Kanal soweit geöffnet werden, dass die Tauwässer ungehindert abfließen konnten. Unsere Kameraden konnten somit den Einsatz beenden und 17:38Uhr war die Einsatzbereitschaft unserer Wehr wieder hergestellt.

Winterzauber zum Dritten, langsam kommt Routine auf.

Am Sonntag , dem 02.12.12 holten die Pieper 20:42Uhr unsere Kameraden aus der vorweihnachtlichen Adventsstube. Die hohe Schneelast, die sich seit einigen Tagen auf den Bäumen befand wurde durch weiteren Schneefall erhöht. Ein Baum auf der Staatsstraße 222 hielt dieser Belastung nicht stand und brach um. Neun Kameraden rückten dem Baum zuleibe und fällten noch einen weiteren Baum der ebenfalls drohte auf die Fahrbahn zu fallen. Um 21:20Uhr kehrten die Kameraden zum Ausgangspunkt zurück und konnten den ersten Adventsabend ausklingen lassen.

Winterzauber zum Zweiten

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Am Donnerstag , dem 29.11.12 hatte der Winter wieder Einzug ins Erzgebirge gehalten. Seit Morgens 3.00Uhr hatte es ca. 20cm geschneit. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt wog die Schneelast schwer auf hiesigen Bäumen und Stromleitungen. Um 19:15Uhr wurden unsere Kräfte zur Staatstraße 222 am Kalten Muff gerufen. Dort war ein Baum unter der Schneelast eingeknickt und blockierte die Fahrbahn. Die Kameraden aus Ehrenfriedersdorf waren bereits vor Ort und leuchteten die Einsatzstelle aus. Wir zogen den in der Hälfte abgeknickten Baum mittels unseres TSW-W/Z herab, zerkleinerten ihn mit Hilfe der Kettensäge und beräumten die Straße. Eine andere Fichte drohte ebenfalls auf die Fahrbahn zu fallen und wurde von der FFW Ehrenfriedersdorf gefällt und beseitigt, wir unterstützen die Kameraden bei dieser Aktion. Im Anschluss mussten noch mehrere kleinere Bäume, große Äste und abgebrochene Baumwipfel mittels Motorsäge und Muskelkraft von den Verbindungsstraßen nach Wiesa und Wiesenbad geräumt werden. Die sieben eingesetzten Kameraden konnten ihren Einsatz um 21.30Uhr beenden.

Dachstuhlbrand

121125 Dachstuhlbrand 121125 Dachstuhlbrand Zu einem Dachstuhlbrand kam es am Sonntag gegen 12:30 Uhr auf der Unterer Tannenberger Straße 9 in Schönfeld. Hierbei brannte der Dachstuhl in voller Ausdehnung. Die Feuerwehren aus Neundorf, Wiesenbad, Schönfeld, Wiesa und Buchholz waren mit über 50 Kameraden im Einsatz. Ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude konnte verhindert werden. Das Wasser wurde über eine Langewegestrecke zum Brandort gefördert. Die Polizei nahm einen älteren Herrn an der Einsatzstelle vorerst fest und wurde in Handschellen abgeführt. Die Löscharbeiten dauerten über 2 Stunden an. Die Polizei ermittelt.

Am Sonntag, dem 25.11.2012 ist es im benachbarten Schönfeld zu einem Dachstuhlbrand gekommen. Um 12:31 Uhr riefen Funkmelder und Sirene unsere Kameraden zum Einsatz. Als 17 unserer Kameraden 12:36 Uhr zur Einsatzstelle abrückten, war klar, dass es sich um einen Wohnhausbrand handelt und höchste Eile geboten war. Die ungefähr sieben Kilometer Anfahrtsweg waren um 12:45 Uhr überwunden. Dort angekommen wurde die Besatzung, die immer noch mit dem Aushilfsfahrzeug des Bauhofes unterwegs ist, zu einem ca. 400m entfernten Hydrant entsand, um die Wasserversorgung sicher zu stellen. Die dazugehörige Schlauchleitung wurde bereits von der FFW Wiesa verlegt. Da das Objekt etwas außerhalb der Bebauung lag, musste das Löschwasser über lange Wegstrecken herbeigeschafft werden. Hier bewährte sich wieder unser Schlauchanhänger, der derzeit am TSF-W/Z mitgeführt wird. Parallel zur Hydrantenleitung wurde diese Leitung durch die Besatzung des TSF-W/Z aufgebaut. Als der Anhänger erschöpft war, wurde die restliche Strecke durch die Schlauchhaspel der FFW Buchholz überwunden. Während die Kameraden aus Schönfeld, Buchholz und Wiesa den Brand direkt bekämpften, haben unsere Kameraden durch die Bereitstellung der Löschwasserversorgung zum Gelingen dieses Einsatzes beigetragen. Es zeigte sich also wieder, dass nur ein gutes, koordiniertes Zusammenspiel aller Wehren zum Erfolg führt. Als etliche hundert Meter Schlauch wieder eingeholt und im Gerätehaus wieder sicher verstaut waren, konnten unsere Kameraden um 15:02 Uhr den Einsatz  beenden.

 

Winterzauber

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Am 27.10.12 schaute der Winter im Erzgebirge vorbei. In der Nacht hatte es ca. 10cm geschneit und viele Bäume, die ihr Laub noch nicht ganz verloren hatten, konnten der frühen Schneelast nicht standhalten. Unsere Kameraden wurden am Samstag zu den Ortsverbindungsstraßen Richtung Wiesenbad und Wiesa alarmiert. Hier hieß es Äste beräumen und Bäume beseitigen um die Straßen wieder gefahrlos passierbar zu machen. Unsere Kameraden waren mit diesen Arbeiten bis in den frühen Nachmittag beschäftigt und wurden zudem am frühen Sonntagmorgen nocheinmal benötigt als ein umgestürzter Baum erneut die Ortsverbindungsstraße nach Wiesa blockierte.

 

Keine Zuckertüte!

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Am 01.09.2012 wurde in ganz Sachsen Schulanfang gefeiert, so auch in Neundorf. In der Familie unseres Wehrleiters wurde ebenfalls auf diesen Termin hingefiebert. Unser neu fertiggestellter Schulungsraum sollte durch eine schöne Schulanfangsfeier eine erstmalige Nutzung erhalten.

Um 15:33 Uhr jedoch schallte der Klang der Meldeempfänger durch den Raum. Es hatte sich ein Verkehrsunfall mit drei PKW ereignet und so blieben keine Minute später drei Sitzplätze der schönen Feier verwaist, inklusive dem des Vaters des frisch gebackenen ABC-Schützen. Als die sieben Kameraden 15:39 Uhr an der Einsatzstelle, an einer Kreuzung zwischen Neundorf und Wiesa, eintrafen, war die Lage überschaubar. Es galt lediglich auslaufende Betriebsstoffe zu binden, die Fahrzeugbatterien abzuklemmen und Trümmerteile von der Fahrbahn zu entfernen. 16:05 Uhr konnten die Kameraden ihre Einsatzbereitschaft melden und drei von ihnen machten sich erneut auf den Weg zur Kaffeetafel des Schulbeginns. Um 17:29 Uhr störte wieder der Alarmierungston der Funkmeldeempfänger das fröhliche Treiben. Bei einem fahrenden Traktor waren Betriebsstoffe ausgetreten und die bereits alarmierte FFW Wiesa forderte unsere Kameraden nach. Wieder verliessen Vater, Großvater und ein Gast die Feierlichkeit, um die Straße von der ca. 15 cm breiten, schmierigen Schicht zu befreien. 17:38 Uhr trafen die Kameraden am Ereignissort ein. Es wurden Hinweisschilder aufgestellt und der Spur mittels Bioversal zu Leibe gerückt. Die neun Einsatzkräfte waren bis 19:20 Uhr tätig, die Schulanfangsfeier war zu diesem Zeitpunkt aber fast vorüber. Ein großer Dank gilt immer wieder den Familienangehörigen unserer Kameraden, die in solchen Situationen zurückstehen, damit unsere Feuerwehrleute ihren freiwilligen Dienst zum Nutzen aller ausüben können. Wir wünschen dem Schulanfänger trotz allem einen guten Start in diesen neuen Lebensabschnitt.

 

Strohfeuer

120823 Strohballenbrand 120823 Strohballenbrand Ein Großeinsatz wegen einer brennenden Strohballe gab es am Donnerstagabend gegen 19:30 Uhr. In der Nähe der Eisenbergstraße in Wiesenbad brannte eine Strohballe. Da die Ausgangslage unklar war wurden die Feuerwehren Schönfeld, Neundorf, Wiesa und Wiesenbad sowie der Kreisbrandmeister alarmiert. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden und ein größerer Schaden wurde verhindert. Die Polizei untersucht ob es sich um Brandstiftung handeln könnte. Insgesamt waren die Wehren mit über 30 Kameraden vor Ort.

Am 23.08.2012 wurden unsere Kameraden um 19.25Uhr alarmiert. Als sie vier Minuten später das Gerätehaus verließen erfuhren sie, dass mehrere Strohrollen auf einem Feld nahe Th. Wiesenbad in Brand stehen sollten und die Gefahr eines Flächenbrandes sehr groß wäre. Alle vier Wehren unserer Gemeinde machten sich auf den Weg zur Einsatzstelle. Beim Eintreffen um 19:38Uhr zeigte sich die Lage um einiges entspannter. Ein Heuballen stand in Brand und konnte mittels unserer Hochdrucklöscheinrichtung zügig abgelöscht werden. Die Kameraden aus Wiesenbad halfen den Heuballen auseinander zu ziehen und  Reste abzulöschen. Die anderen Wehren stellten eine evtl. benötigte Löschwasserversorgung sicher. Um 20:35Uhr war die Einsatzbereitschaft am Gerätehaus wieder hergestellt. Hier bekamen wir Besuch von einem zukünftigen Kameraden.

 

 

Alles geklärt…?

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Neue gesetzliche Regelungen werden viele Hauseigentümer, in Neundorf, in nächster Zukunft dazu veranlassen ihre Kleinkläranlagen auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen. Um sich auf eventuelle Zwischenfälle vorzubereiten trafen sich unsere Kameraden am 04.04.12. Die Aufgabe bestand darin eine bewusstlose Person aus einer leeren Kleinkläranlage zu retten. Da es in solchen abgeschlossenen Anlagen durch Faulgase zu einem Sauerstoffmangel kommen kann und sogar ein zündfähiges Luftgemisch entstehen kann wurde von unseren Kameraden Atemschutz getragen und nur aufgewählte elekt. Geräte eingesetzt. Die bewusstlose Person wurde mittels Rettungsschlinge gesichert und mit einer selbstgebauten Aufzugshilfe und einiger Manpower aus der Grube gerettet.

 

 

Durch Eis wird´s heiß!

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Wenn es brennt; wird Löschwasser gebraucht. Das gilt zu allen Zeiten, aber unter Winterbedingungen, bei strengem Frost, ist die Löschwasserversorgung viel komplizierter als im Sommer. So lassen sich Unterflurhydranten, sofern sie im Schnee gefunden werden, nur öffnen, wenn der Deckel aufgetaut wird. Wenn aber unter dem Deckel auch noch Eis ist, dann geht der Einsatz des Brenners weiter, bevor man Löschwasser zur Verfügung hat. Offene Gewässer vereisen je nach Fließgeschwindigkeit des Wasser mehr oder weniger schnell und müssen erst aufgebrochen werden. Jeder Liter Wasser, der an der Einsatzstelle ausläuft, wird in kürzerster Zeit zur Eisbahn und damit zur Unfallgefahr für die Einsatzkräfte. Gelöscht werden muss trotzdem. Wenn die Temperaturen unter -20°C sinken, kann es auch passieren, dass Löschwasser in den Schläuchen gefriert, obwohl die Wasserförderung nicht unterbrochen wird.

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Diese und viele andere kleine und größere Probleme müssen beachtet werden, um auch im Winter einen schnellen und wirkungsvollen Löscheinsatz durchführen zu können.

Um diese zu beherrschen, haben unsere Kameraden am 08.02.12 unsere Einsatzfähigkeit getestet und dabei Unterflurhydranten aufgetaut.

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10Tonnen Fruchtsaftgetränke musste unsere Kameraden in Zusammmenarbeit mit der Wehr aus Ehrenfriedersdorf per Hand nach einem schweren LKW-Unfall umladen.

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Was war geschehen? Am 04.10.11 kolllidierte gegen 10:00 Uhr ein mit Getränken beladener Lastzug mit einem entgegenkommenden Transporter. Der Transporter drehte sich, wurde in den Straßengraben geschleudert und kam hinter einem Baum zum Stehen. Der LKW kam nach links von der Fahrbahn ab und blieb ebenfalls im Straßengraben hinter einem Baum liegen. Die Fahrerin des Transporters wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt, der LKW -Fahrer konnte sein Führerhaus unverletzt verlassen.

Um 10:03 Uhr wurden der Rettungsdienst, die FFW Ehrenfriedersdorf und unsere Wehr alarmiert. Als wir 10:10 Uhr an der Einsatzstelle eintrafen, leisteten wir Erste Hilfe und sicherten die Unfallstelle ab. Die Ehrenfriedersdorfer Kameraden brachten ihr hydrauliches Rettungsgerät in Stellung und begannen, nach Rücksprache mit dem zwischenzeitlich eingetroffenen Notarzt, die technische Rettung. Nachdem die Person gerettet war hies es den verunfallten LKW zu beräumen. Hier kam die gute, alte Menschenkette zum Einsatz. Trotzdem dauerte es reichlich 1,5h ehe die 10Tonnen Getränke in den bereitgestellten Sattelauflieger umgeladen waren. Danach wurde der Baum durch die Straßenmeisterei entfernt und ein Bergungsunternehmen konnte mit der Bergung des LKW beginnen. Nachdem alle arbeiten abgeschlossen waren konnten unsere Kameraden 17:30 Uhr den Einsatz beenden.

Sparflamme!

Am 28.09.11 wurden unsere Kameraden um 12:15 Uhr zu einem Schwelbrand in einer Müllpresse einer Entsorgungsfirma im nahe gelegenen Wiesa alarmiert. Als wir um12:20 Uhr mit einem Fahrzeug unser Gerätehaus verließen, waren gerade vier(!) Plätze in unserem TSF-W/Z besetzt. Alle Wehren unserer Gemeinde waren parallel alarmiert und als wir 12:26Uhr an der Einsatzstelle eintrafen,mussten wir festellen, dass alle eintreffenden Feuerwehren unzureichend besetzt waren. Hier kam also wieder das bekannte Problem der mangelnden Tageseinsatzbereitschaft zum Tragen. Während die Kameraden aus Wiesa der Müllpresse im Innenangriff zu Leibe rückten, bezogen unsere Kameraden auf dem Dach Stellung, um die Absauganlage der Presse zu kontrollieren und gegebenenfalls einzugreifen. Das Feuer in der Absauganlage konnte Dank des akrobatischen Einsatzes des Angriffstrupps gut gelöscht werden, so dass keine weiteren Maßnahmen erforderlich wurden. Unsere Wehr konnte um 14:00 Uhr den Einsatz beenden, aber der bittere Beigeschmack tagsüber mit zu wenig Personal auszurücken bleibt. Bei einem größeren Ereignis wären hier schnell personelle Grenzen ereicht gewesen und man hätte umfassend Kräfte nachfordern müssen.

Unschönes Dèja-vue für unsere Einsatzkräfte

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Keine vier Wochen nachdem unsere Wehr gemeinsam mit den Kameraden aus Wiesa, in den frühen Morgenstunden,auf der S222, eine junge Frau aus ihrem verunfallten PKW retten mussten kam am 23.08.11 um 06:08Uhr erneut zu einem Einsatz an fast der gleichen Stelle. Die Leitstelle alarmierte die Rettungskräfte wieder zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Als unsere 12 Kameraden um 06:18Uhr an der Unglücksstelle eintrafen war der Rettungsdienst bereits vor Ort. Leider wurde schnell klar das dem verunfallten PKW-Fahrer nicht mehr zu helfe, die wucht des Aufpralls war so stark, dass der Motorblock über 20 Meter in das angrenzende Feld geschleudert wurde. Uns blieb also nur die Unfallstelle abzusichern, den Ersthelfern mit psych. Erster Hilfe beizustehen und die Polizei bei der Unfallaufnahme kurz zu unterstützen.

Solche Einsätze führen auch unser immer wieder vor Augen wie endlich unser Leben ist. Wir drücken den Hinterbliebenen unser Beileid aus und wünschen viel Kraft für die kommende Zeit.

Nach der Ausbildung kam der Einsatz.

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Wenige Tage nach der gemeinsamen Ausbildung zur Rettung von Personen aus verunfallten Fahrzeugen kam für die FFw Neundorf und Wiesa der Ernstfall. Am 31. Juli, Sonntag früh um 06.20 Uhr, heulten in Neundorf und Wiesa die Sirenen. „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der Staatsstr. Richtung Falkenbach“ lautete Einsatzmeldung der Leitstelle. 06.29 Uhr traf die FFw Neundorf zeitgleich mit dem Rettungsdienst an der Unfallstelle ein. Was war passiert, ein PKW war nach einer Kurve links an einen Straßenbaum gefahren und die Fahrerin war schwer verletzt im PKW eingeklemmt. Drei  Minuten später traf der Vorausrüstwagen der FFw Wiesa an der Unfallstelle ein. Schnell waren die Rettungsgeräte aufgebaut und nach Abstimmung mit dem Notarzt konnte die techn. Rettung beginnen.

Nachdem Karossierteile wie Tür, Motorhaube Frontscheibe entfernt waren zeigte sich, dass die Fahrerin insbesondere im Fußbereich schwer eingeklemmt war. Die Befreiung aus dieser Situation erforderte Fingerspitzengefühl und viele kleine Schritte, bis  die Fahrerin dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben werden konnte.

Der Einsatz hat gezeigt, dass die Optimierung der Unfallrettung auf dem Gebiet der Gemeinde Thermalbad Wiesenbad sinnvoll und richtig war. Die gemeinsame Ausbildung aller Ortsfeuerwehren beim Einsatz hydraulischer Rettungsgeräte ist eine wichtige Voraussetzung um bei derartigen Unfällen schnell und sicher helfen zu können. Solche Ereignisse zeigen auch, dass Investitionen in die Ausrüstung der Feuerwehr durchaus lebensnotwendig und keine Spielerei sind. Aber zur Technik gehört immer noch der Feuerwehrkamerad der diese richtig bedienen und damit helfen kann.

Heiße Sache!

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Am Pfingstsamstag, den 11.06.2011, wurde unsere Wehr um 08:59Uhr zu einem Kellerbrand alarmiert. Gemäß unseres Konzeptes rückte unser TSF-W um 09:03Uhr direkt zur Einsatzstelle aus und unser MZF steuerte die Wasserentnahmestelle im Garten der ehemaligen Schule an. Von hier wurde dann, mittels Schlauchanhänger,  eine B-Leitung zum ca. 200m entfernten Ort des Geschehens verlegt. Als das TSF-W um 09:04Uhr an der Einsatzstelle eintraf quoll dichter Rauch aus dem Einfamilienhaus oberhalb der Hauptstraße. Beherzte Nachbarn hatten mittels Gartenschlauch schon Löschversuche unternommen. Ein Trupp ging unter Atemschutz in den Keller vor, um den, durch den Gartenschlauch schon beeinträchtigten  Brand, zu löschen. Im Anschluß wurden durch anderen Kameraden unter Atemschutz die Fenster im Keller und Hausflur geöffnet. Die Kameraden der FFW Schönfeld wurden nachgefordert um das Treppenhaus effizient mittels Hochleistungslüfter zu entrauchen. Eine Person musste vom Rettungsdienst versorgt werden. Im Nachhinein  war zu erkennen, dass im Keller aus verlöteten Kupferrohren das Zinn ausgelaufen war, was auf Temperaturen über 280Gard Celsius hinweist. Um 10.30Uhr konnten wir unser wieder einsatzbereit melden.